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Urlaub auf dem Heidehof 06
Datum: 18.02.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus
... in Ordnung? Er ist wirklich furchtbar geworden! Ein richtiges Ekelpaket!", sagte sie grimmig. „Hab nur Geduld, das wird schon noch werden", antwortete Felix, „manchmal sind die Wendungen ganz schnell." Sie glaubte nicht daran und schmierte sich das vierte Brötchen mit Marmelade. Beinahe hätte sie noch Senf darauf getan. Felix sprach noch lange mit ihr, aber so richtig half das wohl nichts, jedenfalls war er nicht von seinen Argumenten überzeugt. Da kam auch schon Bernhard, der setzte sich woanders hin. Er aß ein Brötchen und ging dann wieder auf sein Zimmer. Was mochte ihn bloß in diesen Zustand gebracht haben? Nach dem Frühstück musste Felix das Übliche machen, sehen, ob alles in Ordnung war, auch in der Küche ein wenig helfen, denn da im „Heidehof" wenig los war, brauchte ja Alexa in der Küche nicht helfen. Danach schaute er in seine Bücher, aber das tat er ungern. Es änderte sich ja nichts. Und nur gucken, was man machen könnte, damit der Umsatz weiter steigt, vielleicht sogar im Herbst oder im Winter, was brachte das? Er ging wieder nach draußen. Da stieg ein junger Mann aus einem alten Auto und kam auf ihn zu. Kurze schwarze Haare hatte er, war sehr schlank und erschien ihm sehr aufgemacht, fast wie ein Punker. „Hi", sprach er ihn an, „ich bin Carla. Sag ma', wo finde ich denn Lulu? Du weißt doch, wir beide sind hier angemeldet, ich meine Lulu und ich. Aber konnte erst heute kommen. Na ja. Und sag mal, wo kriege ich mein Smartphone ans Netz? Bis ...
... jetzt geht's nicht." „Tja", lachte Felix, „zwei Fragen, zwei Antworten. Lulu ist wohl in dem Haus dort, Zimmer 4. Ja, sie müsste zuhause sein. Und das mit dem Handy, das tut mir Leid, es geht hier einfach nicht. Immer noch tote Hose hier." „Sone Scheiße. Ich kriege keine Verbindung? Sag mal, wo wohnt ihr denn hier?" Erst versuchte er voller Wut sein Handy auf die Erde zu schmeißen, tat es dann aber doch nicht. Er ging zum Gästehaus und hat dort wohl Lulu getroffen. Felix kümmerte sich aber nicht darum. Der Tag verging heute langsam. Zwischendurch traf er noch einmal Vanessa. Sie war immer noch enttäuscht über ihren Mann. Sie verstand die Welt nicht mehr. Er ging mit ihr den Weg hinter dem Haus und versuchte, sie zu trösten, aber es gelang ihm wohl nicht. Immer wieder sagte sie: „Aber wir sind doch verheiratet!" „Vanessa, wenn du Hilfe brauchst, dann komm doch abends wieder zu mir. Dann können wir alles Weitere besprechen oder wir trinken ein Glas Wein. Ja, wir machen alles, damit es dir wieder besser geht." „Ach Felix, du bist so ein Guter." Abends wurde es früher dunkel als sonst, Regen machte sich bemerkbar. Er hatte unsaubere Arbeit gemacht und wollte sich reinigen. Also ging er unter die Dusche. Doch kaum war er dort und wollte das Wasser andrehen, da hörte er ein Klopfen und es öffnete sich die Tür. „Hallo, wer ist denn da?", rief er laut. „Ach, ich bin's. Ich will doch nicht auf unserem Zimmer bleiben. Wo bist du?" „Ich bin unter der Dusche. ...