1. Polyamorie 03 - Prolog


    Datum: 02.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... haben." Alex schien es peinlich zu sein, dass Mum ihn erwischt hatte. Noch immer glotzte er uns an. Dann räusperte er sich verlegen, drehte sich um und stahl sich in die Küche.
    
    Yasi rutschte herunter. „Hi Tina." Sie umarmte meine Mum und deutete einen Kuss rechts und links an. „Schon alles gepackt für den Trip?"
    
    „Bin noch dabei. Brauche meine hohen Schuhe." Mum öffnete den Schuhschrank und zog ihre dunklen High Heals heraus. Dabei bemerkte sie, wie ich meinen Dildo vom Boden aufhob. So rot und dick, wie der war, konnte sie ihn nicht übersehen haben. Mum gab mir mit einem breiten Grinsen zu verstehen, dass sie genau wusste, was wir damit vorhatten. Wie bei einer Verschwörung breitete sie ihre Arme aus und zog Yasi und mich heran. Sie flüsterte uns zu: „Schließt aber die Tür ab, damit es keine unliebsamen Besucher gibt." Sie deutetet mit einem Nicken zur Küche, dann gab sie uns beiden einen Kuss auf die Stirn, rieb uns über den Rücken und meinte: „Viel Spaß, ihr Süßen. Aber seid nicht so laut, ihr wisst schon." Sie wiederholte ihre Andeutung von vorher und drehte den Kopf erneut in Richtung Alex.
    
    Yasi und ich drückten meiner Mum einen Kuss auf die Wange und hüpften Hand in Hand in mein Zimmer.
    
    Mum war schon klasse, trotz ihrer 36 Jahre hatte sie eine tolle Figur und strahlte einen Sexappeal aus, dass man sich fragen konnte, wen sie damit bezirzen wollte. Alex jedenfalls nicht. Dann schon eher seinen Bruder, ihren ‚Lieblingsschwager', zu dem wir am nächsten Tag ...
    ... fahren würden. Die beiden liebten es, Alex zu necken, und flirteten bei jeder Gelegenheit. Kein Wunder, dass ich auch so war. Die Birne fällte wohl auch nicht weit vom Stamm. Zugegeben, Onkel Frank sah auch heiß aus. Voll mein Fall! Dunkles, dichtes Haar, sportlich schlank und offen für kleine Spielchen und Flirts, wie man mit Mama sah. Er wäre ihr bestimmt auch ein toller Ehemann gewesen, doch den hatte ja Tante Sonja abgegriffen -- leider!
    
    Nachdem ich die Zimmertür verschlossen hatte, fielen Yasi und ich sofort wieder über uns her, als ob wir uns nicht vor ein paar Minuten ausgiebig begrüßt hatten. Knutschend landeten wir auf meinem Bett. Yasi hatte mal wieder ihren pinkfarbenen Katzenhaarreif drin. Früher fand ich den Hello-Kitty-Schmuck noch witzig und recht passend, doch inzwischen konnte ich das alberne Ding nicht mehr leiden. Dennoch verdankte sie dem ihren Spitznamen, und natürlich ihren katzenhaften, geschmeidigen Bewegungen. Zudem war ich bekannt als ‚der kleine Teufel' und sie war eben meine ‚Katz'.
    
    Scharf wie ich noch von der Knutscherei im Flur war, konnte ich es kaum erwarten und schob Yasi die Katzenohren vom Kopf. Dabei spürte ich, wie ihre Zungenspitze gegen meine Zähne drückte. Ich lies sie rein und umkreiste sie als Willkommensgruß in meinem Mund. Sie schmeckte so gut. Ihre weiche Zunge war wie die, einer kleinen Katze beim Milchauflecken, immer in Bewegung. Yasi war ein echtes Schleckermäulchen.
    
    Ich konnte aber auch gut mit meiner Zunge umgehen. Am ...
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