-
Eigentlich wollte sie nur . . .
Datum: 18.04.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54
... kann ich ihm böse sein, wo ich ihm doch das Glück meines Lebens wieder verdanke. Marli, ich liebe dich so unendlich und will dich nie wieder gehen lassen. Ich will mit dir alt werden, aber auf anständige Art und Weise. Deswegen frage ich dich jetzt und hier, mit allem Ernst und in grenzenloser Liebe . . . ." Marlies hatte die Augen weit aufgerissen und starrte ihn ungläubig an. „ . . . . , willst du meine Frau werden in guten und in schweren Zeiten, mich so lieben, wie ich dich liebe und unser restliches Leben zusammen zu verbringen. Wenn du das willst, dann sage . . . ." „JAAAAAA", schrie Marli, schubste Robert in den weichen Sand und warf sich auf ihn. „Ja, ich will, ich will nur dies und nichts anderes, mein Mann, mein geliebter Mann." * Ein halbes Jahr später fand eine schöne Feier statt. Von Marlies Familie war niemand anwesend, ihr Kinder hatten sich geweigert zu kommen. Dafür kam Wu Chi-Lai und wurde als Trauzeuge verpflichtet und der zweite Trauzeuge war eine große Überraschung für das Brautpaar. Beate, Marlies beste Freundin, stand plötzlich vor ihnen. Sie hatte von Wu erfahren, dass die beiden den Bund der Ehe eingehen wollten und ihn überredet, sie bei seinem nächsten Europabesuch mitzunehmen. Sie hatte vier Wochen Urlaub genommen, ...
... ihre Familie über ihr Vorhaben informiert und dann war sie doch tatsächlich geflogen. Eine große Wiedersehensfeier mit Marlies, die vollkommen überrascht war und Robert wurde spontan gestartet und Beate lernte in den nächsten Tagen die so ganz andere Lebensart zu ihrer Heimat kennen. Viele Einwohner des Dorfes waren auch bei der Hochzeit anwesend und es wurde gefeiert, bis niemand mehr auf den Füßen stehen konnte, sei es vor Müdigkeit oder vom Kokosschnaps. Marlies und Robert hatten das Haus am Meer an ein Mitglied aus Wu´s weitläufiger Verwandtschaft verkauft, der sich es als Feriendomizil einbildete und hatten sich einen Bauernhof auf der Hauptinsel Espiritu Santo auf der Hochebene in der Nähe des Tabwémamsana eingerichtet. Hier war das Klima gemäßigter und regenreicher und Robert, der eigentlich nur melken konnte, nein, Trecker fahren konnte er ja auch, wurde von seiner Marlies als Bauer angelernt. Sie bauten Mais und Bananen an, hielten sich einige Rinder, Schweine und Hühner. Sie waren nicht nur Selbstversorger, sondern konnten ihre Erzeugnisse auch auf den heimischen Märkten gut vertreiben. So hatte Robert doch die Liebe seines Lebens gefunden und er und seine Marlies waren zufrieden und glücklich, denn sie waren endlich zusammen. E N D E