1. Ein Tag in Grooteburg 01


    Datum: 14.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... glaube, ich muss öfter herkommen. Solch ein gutes Essen habe ich lange nicht gegessen. Und natürlich wirst du ein Grund sein, dass ich wiederkomme, ehrlich!"
    
    Monika wurde fast rot.
    
    Auch sie erzählte noch etwas von sich. Sie war ein Einzelkind. Sicher war es auch schön, mit Geschwistern aufzuwachsen, doch sie hatte all die Liebe ihrer Mutter abbekommen. Das war auch schön.
    
    Als Monika zur Uhr sah, riss sie ihren Mund auf. Es ging ja schon auf halb elf zu! Oh Gott, hatten sie so lange geredet?
    
    „Ach Herrje, es ist ja schon bald Mitternacht!", rief sie. „Was machen wir denn jetzt noch?"
    
    „Hm, ich würde sagen, du nimmst mich mit zu dir. Natürlich nur, wenn es auch dein Wille ist."
    
    „Oh ja, ich würde es auch gern machen. Aber ich sagte dir ja schon, dass ich mit meiner Mutter zusammen lebe. Sie schläft nicht sehr tief. Und sie mischt sich in alles ein. Das sind so Gründe, die dagegen sprechen. Puh. Und nach Hause fahren kannst du ja auch nicht, das wäre blöd. Mir fällt schon noch etwas ein. Du weißt ja, als Fremdenführerin muss einem immer etwas Besonderes einfallen. Und es ist mir was eingefallen, komm!"
    
    Eberhard bezahlte und beide gingen aus dem Lokal, aber nicht, bevor sie sich bei der Wirtin mehrmals bedankt hatten und ihr gesagt hatten, dass sie den besten Braten machen würde, den man machen könnte.
    
    Als sie draußen standen, meinte Monika, dass sie noch etwas vergessen hätte.
    
    „Ach, müssen wir noch mal zurück?", fragte er.
    
    „Nein, ich habe vergessen, ...
    ... mich bei dir zu bedanken", sagte sie.
    
    Dann umarmte sie ihn und küsste ihn herzhaft auf den Mund. Auch er gab ihr den Kuss zurück und küsste sie einfach herzhaft. Schließlich küssten sie sich nicht nur beide, sondern gaben sich tiefe Zungenküsse. Und er küsste gut. Er wusste, wie man küsst. Er wusste, was Frauen wollten. Oh, war das schön.
    
    Als sie weitergingen, fassten sie sich an die Hände und diese blieben nicht ruhig. Ab und zu blieben sie stehen, umarmten sich und wieder flogen Küsse von ihm zu ihr und umgekehrt.
    
    „Sag mal, wohin bringst du mich denn. Ich habe Angst, dass du mich irgendwo hinbringst und dann vielleicht ins Wasser schmeißt, obgleich ich nicht schwimmen kann."
    
    So antwortete Monika: „Danke für dein Vertrauen, das ist wirklich lieb von dir. Aber nein, wir haben hier einen kleinen Park. Der ist nachts völlig leer. Ich kenne mich da aus. Habe nur den Mut, dass ich das Richtige mache."
    
    Und schon gingen sie durch ein kleines Tor und waren im Park. Sie gingen einen Weg entlang und immer wieder blieben sie stehen und umarmten sich. Eberhard war so gut und fasste sie nicht an Stellen, an denen sie es nicht mochte. Das, was er tat, machte er gut, aber er wollte sie nicht verführen.
    
    Draußen war es schon dunkel, man kann sagen tiefschwarz und man konnte fast nichts mehr sehen. Um 23.00 Uhr wurden die Laternen gelöscht. Eberhard hielt ihre Hand fest und vertraute ihr.
    
    Plötzlich blieb sie stehen.
    
    „So, hier sind wir am Ziel. Um diese Zeit sind wir ...
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