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Der harte Weg zur Hure 02
Datum: 16.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmelie_Wild
... einem Diener zu, der ihren schweren Koffer in den Wagen beförderte. Dann wartete sie darauf, dass er ihr hinaufhalf. Sobald sie Platz genommen hatte, schwang sich Mister Jersey auf den Kutschbock und riss heftig an den Zügeln, bis die Pferde in Galopp verfielen. Catherine wandte sich noch einmal um, und blickte ein letztes Mal auf ihr Elternhaus. Sie winkte den Wartenden zum Abschied zu, dann bog der Wagen in die lange Auffahrt. Vor dem Gasthof in Abbeville musste sie in die öffentliche Reisekutsche umsteigen. Mister Jersey half ihr noch beim Gepäck, bevor auch er sich verabschiedete. Nun war Catherine auf sich allein gestellt. Zum ersten Mal in ihrem Leben half ihr niemand und sie war selbst für ihr Leben verantwortlich. Sie fand gleich einen Platz in der Reisekutsche. Die beiden Pferdeknechte waren hocherfreut, einer so hübschen jungen Dame helfen zu dürfen. Langsam wandelte sich die Trauer der Abreise in eine Art Vorfreude auf die kommenden Ereignisse. Es fühlte sich nach einem spannenden Abenteuer an. Als das Horn geblasen wurde, war dies das Zeichen, dass die Abfahrt bevorstand. Die beiden jungen Pferdeknechte rannten nach vorne und hielten die Köpfe der schwitzenden Pferde. Cathrine genoss die Fahrt. Sie bewunderte die Felder, die von zahlreichen Bauern bestellt wurden, konnte die Blicke nicht von den intensiven Grüntönen der Wälder und Wiesen abwenden. Sie starrte auf die Vögel, die am blauen Himmel zu erkennen waren, genoss die reine Luft, den der ...
... Fahrtwind in das Innere der Kutsche strömen ließ. Der Abend kam schneller, als sie es erwartet hatte. Die Zeit an ihrem ersten Reisetag war wie im Flug vergangen. Die Kutsche stoppte vor einem kleinen, schäbigen Rasthof. Der Gastraum war stickig und düster. Den Reisenden wurden eine Gemüsesuppe und trockenes Brot serviert. Für die Nachtruhe gab es nur einen abgetrennten Raum. Hier durften die Frauen nächtigen, während die Männer im Gastraum auf den Bänken schlafen sollten. Catherine trank einen Becher Wein, der, so hoffte sie, müde machen würde, sodass sie die Nacht in dem schäbigen Nebenraum durchstehen könnte. Der Schlafraum für die Frauen bestand nur aus einigen mit Stroh gefüllten Matratzen und kratzigen Pferdedecken. Nach dem Abendmahl zogen sich die Frauen zurück. Catherine wählte eine freie Matratze an der rechten Zimmerseite. Sie behielt die Reisekleidung an, und versuchte sich an die stickige Luft zu gewöhnen. Aber es war nicht möglich. Sie konnte sich nicht daran erinnern, jemals so schlecht untergebracht worden zu sein. Nachdem die Kerze gelöscht wurde, gewöhnten sich ihre Augen langsam an den dunklen Raum. Durch das kleine Fenster kam nur wenig Mondschein. Aber die Strapazen der Reise ließen Catherine doch einschlafen. Unsanft wurde Catherine aus dem Schlaf gerissen! Etwas Hartes drückte sich gegen ihre Gesäßbacken. Sie spürte den warmen Atem einer fremden Person in ihrem Nacken. Empört und verschreckt wollte sie auffahren, doch im selben Moment legte ...