1. Die Mitte des Universums Ch. 078


    Datum: 05.07.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... Etui packte, das er dann mit einem lauten Schnappen schloss. Er erschien nun im Türrahmen, und Thanh gab uns beiden Löffel, Stäbchen und Schüsseln, damit wir den Tisch decken konnten. Als ich wieder im Türrahmen erschien, stellte Thanh gerade das Essen auf ein Tablett und lief dann an mir vorbei ins Wohnzimmer, wo wir essen würden. Thanhs Vater holte noch schnell zwei Büchsen Bier, Gläser und Eis, und dann langten wir zu.
    
    Während ich beim Essen mir die Konturen von Thanhs BH unter ihrem T-Shirt besah, unterhielten sich die beiden wohl über die Uni und die Hausarbeit, die Thanh vermeintlich gerade verschickt hatte. Obwohl wir unsere Begierde gerade kurz gestillt hatten, wirkte Thanh ein wenig fahrig und abgelenkt, vielleicht, weil uns ja noch ein weiteres Abenteuer bevorstand. Ich machte mir auch gar nicht erst die Mühe zu versuchen, dem Gespräch der Beiden zu folgen. Glücklicherweise richteten sie kaum das Wort an mich, so, dass ich mich ohne Reue meinen heimlichen Schwelgereien hingeben konnte.
    
    Mir war es fast egal, was wir in einer halben Stunde machen würden, da ich schon wusste, dass es nur gut werden konnte. Ab und zu sahen Thanh und ich uns wissend an, und einmal ertappte ich sie dabei, wie sie sich lasziv die Lippen leckte. Realist, der ich war, hatte ich dennoch erwartet, dass irgendetwas dazwischenkommen konnte, aber nun sah es wirklich so aus, als ob ihr Vater vorzeitig das Feld räumen wollte, denn er trank hastig sein Bier aus und stand auf. Thanh nickte mir ...
    ... zu, und ich tat so, als ob ich enttäuscht wäre.
    
    „Mein Vater muss los," teilte Thanh mir schon fast übertrieben nüchtern mit.
    
    Ich nickte nur, mir ein abgeschmacktes ‚Naja, die Pflicht ruft' verkneifend. Allerdings stand auch ich auf, um ihm die Hand zu schütteln. Wir stellten die Schüsseln ineinander und hörten dann, wie er sein Motorrad anließ und davonfuhr.
    
    Es war nun für einen Moment so still im Haus, dass ich mir einbildete, meinen eigenen Herzschlag zu hören. Ich war versucht, mich einfach auszuziehen, aber entschied mich dagegen: Ein bisschen Kunstfertigkeit und Hinauszögern hatten noch nie einem Liebesspiel geschadet. Thanh räumte auch erst einmal weiter den Tisch ab, erklärte mir aber kurz:
    
    „Manchmal vergisst mein Vater etwas und kommt noch einmal zurück. Ziemlich oft sogar."
    
    Da wir also ohnehin noch etwas Zeit verstreichen lassen mussten, ging ich wieder kurz nach draußen, noch eine rauchen. Drinnen hörte ich Thanh mit dem Geschirr klappern, so dass ich mich beeilte, um ihr meine Hilfe zumindest anzubieten. Ich schloss auch gleich die Tür hinter mir und hing das Schloss ein. Als ich in die Küche trat, hatte Thanh offenbar das Geschirr flink vorgespült und alles für den sorgfältigeren Abwasch nachher ineinander gestellt. Sie sagte auch gleich lachend:
    
    „Den Rest mach ich später ... komm!"
    
    Ich hatte angenommen, dass wir nun nach oben gehen würden -- mit oder ohne Striptease -- aber zunächst lehnte sie sich hier mit ihren Unterarmen auf die Anrichte ...
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