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Die Familientherapie 06
Datum: 20.03.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMixedPickles
... die Hand. Die Frau war wirklich eine zauberhafte Erscheinung, eine Schönheit mit weichen Gesichtszügen und einer madonnenhaft mütterlichen Ausstrahlung, sicher mit einer ganzen Schar Kinder zu Hause. Umso erstaunter war er, als ihm Karin die Frau als Laura vorstellte, ihre Schwägerin. Von Karin wusste er, dass Laura Single war, intimen Umgang mit ihrem Bruder pflegte, und wie sie ihm verraten hatte, gab es zwischen ihnen ein Arrangement zu dritt. Er forderte die Frauen auf sich zu setzen. Diese entschieden sich für einen Tee, und Karin stellte David als ihren Ex vor. Laura freute sich: „Schön, Herr Braun, dass ich Sie endlich kennen lerne." Offenbar hatte ihr Karin schon einiges erzählt, wahrscheinlich auch über ihr neuerliches Zusammentreffen. Sie plauderte mit ihm und fragte, welche Krankheiten er denn als Therapeut behandle. David erklärte lachend: „Ich bin kein klinischer Therapeut. Meine Klienten sind in Grunde genommen kerngesund, haben aber irgendwelche Probleme in ihrem Intimleben, vor allem, wenn gesellschaftliche Normen ihre Selbstentfaltung behindern." Karins Schwägerin wachte auf: „Ach, interessant, erzählen Sie mehr." David machte mit seinen Worten einen großen Bogen um seine eigentliche Tätigkeit, er wollte die Frau nicht erschrecken. Trotzdem schien sie ihn zu verstehen, denn sie vergewisserte sich mit Seitenblicken, dass sie keine Zuhörer hatten, und seufzte: „Ja, wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert, und nach wie vor schreibt ...
... uns die Gesellschaft vor, wie wir uns in den eigenen vier Wänden zu verhalten haben, und was wir fühlen dürfen. Und wehe, wenn wir es gerne ein bisschen abwechslungsreicher hätten." Sie atmete durch und wandte sich an Karin: „Wie nett, dass du mir Herr Braun vorgestellt hast. Einer mehr, vor dem man sich nicht verstecken muss." Die drei verloren sich im angeregten Gespräch, und David nahm nicht wahr, dass er dabei die Hände der Frauen fasste und ihre Finger streichelte. Auch verirrten sich seine Augen immer wieder im tiefen Ausschnitt von Lauras Bluse. Wenn er es bemerkte, blickte er verlegen zu Karin und erntete jedes Mal ein aufmunterndes Lächeln. Schließlich neigte sich Laura über das Tischchen, kam ihm mit ihrem Busen entgegen und seufzte: „Das tut so gut, mit Ihnen zu sprechen, Herr Braun, aber ich muss noch dringend ein Kleid abholen, die schließen um sechs Uhr." David übernahm die Rechnung und verschwand im Inneren des Café. Dort hatte sich vor der Kasse einer Schlange gebildet, und er musste geschlagene fünf Minuten warten, bis er endlich zahlen konnte. Als er zurück nach draußen ging, saß Karin alleine am Tisch. Sie entschuldigte sich für ihre Schwägerin, sie hätte wirklich dringend gehen müssen. Er setzte sich kurz, unterhielt sich mit ihr, dann grinste er: „Wenn ich mir überlege, welchen Umgang du mit deiner Schwägerin pflegst, so muss ich sagen, du hast wirklich Geschmack." „Ja", erwiderte Karin, „Laura ist eine Seele von einem Menschen. Sie ist ...