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Die Familientherapie 06
Datum: 20.03.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMixedPickles
... gebildet, interessiert sich für alles, was um sie herum geschieht..." Sie kicherte: „... und ganz besonders für das, was Menschen einander näher bringt." „Sie hat so eine einnehmende, unaufdringliche Art", fand David, „ich habe mich ihr während des Gesprächs so nahe gefühlt, als würden wir uns bereits seit Jahren kennen." „Ihr geht es gleich", verriet ihm Karin, „bevor sie gegangen ist, hat sie mir gestanden, sie würde dich gerne näher kennen lernen." „Oh, gleich so?" freute sich David, „aber etwas verstehe ich nicht. Laura ist zwar eine überaus attraktive Frau, trotzdem macht sie den Eindruck, als würde sie sich am liebsten um Haushalt und Familie kümmern." „So kann man sich irren", lachte Karin und zwinkerte David zu, „wir beide haben uns ja damals auch getäuscht ineinander. Ich jedenfalls hätte nie gedacht, dass du zu diesem Lebensstil finden würdest." Er zuckte mit den Schultern: „Das hat meine Tätigkeit als Therapeut mit sich gebracht." Karin fasste seine Hand, musterte seine Finger und zwinkerte ihm ein zweites Mal zu: „Jetzt verstehe ich Lauras Bemerkung. Sicher liegt es an deinen gepflegten Händen, dass sie nichts dagegen hätte, deine Finger auf ihrer Haut zu spüren." David wunderte sich: „Und das nach zwanzig Minuten bei einer Plauderei in einem Café?" „Eine Frau braucht nicht Stunden, um sich für einen Mann wie dich zu erwärmen", belehrte ihn Karin, „dafür haben wir einen Instinkt. Du hast die Gabe, den Frauen dieses ...
... unendliche Vertrauen zu geben, dass sie sich vor dir ausziehen würden ohne mit der Wimper zu zucken, denn sie wissen, dass ihr sündiges Verlangen bei dir gut aufgehoben wäre." „Ich prahle nicht in irgendwelchen Stammkneipen herum, wenn du das meinst." „Genau das meine ich. Sicher ist dir in deiner Praxis aufgefallen, dass in Frauenköpfen mindestens so viele unkeusche Gedanken herumgeistern wie bei den Männern, nur geben es die Ladys nicht zu." „Ja", nickte er, „ist mir bei meinen Beratungen aufgefallen, das erstaunt mich stets aufs neue." „Ist doch klar", lächelte Karin, „eine anständige Frau fürchtet den Ruf einer Schlampe wie der Teufel das Weihwasser. Kein Wunder, dass es dir so leicht fällt mit dem weiblichen Geschlecht. Wenn eine Frau so zuvorkommend behandelt wird wie von dir, dann will sie deine Schlampe sein, dann ist sie für jede Ferkelei zu haben." David war überrascht, wie Karin aus sich heraus ging, und fragte: „Sprichst du jetzt von Laura?" „Von uns beiden, David, du darfst mich jetzt nicht alleine lassen." Er verstand ihre süße Not nur zu gut, nach dem Gespräch mit den Frauen hatte er auch gar nichts Anderes mehr im Sinn. Die zwei erhoben sich und verließen in stillem Einverständnis das Café. Auf dem kurzen Weg zu seiner Praxis hängte Karin bei ihm ein und sprach mit verführerischer Stimme: „Na, David, hast du es dir schon überlegt, das mit Laura?" „Also ich", stotterte er, „vielleicht geht mir das doch etwas zu schnell... aber ja, ich finde ...