1. Die Spiele 05


    Datum: 31.03.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLydiaFable

    ... es Trips nicht. Und sogar Zuhause sprachen wir nicht darüber.
    
    Was allerdings kam, waren Nachrichten von der Reisefirma von der wir die Urlaube gewonnen hatten. Diese waren alles andere als gut. Uns wurde mitgeteilt, dass für die Reisetickets ein kleines Aufgeld zu leisten wäre. Ein drittel des Reisepreises müssten wir selbst tragen. Das waren immerhin gut 1000 Euro. Wir hätten sehr viel Komfort genossen, konnten uns das aber leider nicht leisten.
    
    Nach langem hin und her telefonierte dann meine Mutter mit dem Veranstalter und konnte die Reise quasi umbuchen. Anstatt zwei Wochen auf einem Schiff hatten wir nun eine Woche Luxushotel in den österreichischen Bergen zum Skifahren. Ohne Zuzahlung. In einer Suite. Es gab dort nur ein großes Bett, aber das waren wir ja jetzt schon gewöhnt.
    
    Die Schiffsreise wäre sicher cooler gewesen, aber selbst nach einigen Berechnungen war klar, dass wir das Geld unmöglich auftreiben konnten in der Zeit. Wenn dann, nur für einen von uns.
    
    Bis dahin konzentrierte ich mich auf die Schule und Mama sich auf die Arbeit.
    
    Mir ging in der Zeit einiges durch den Kopf. Dass ich zwei Mal Glück hatte, uns einen Urlaub zu besorgen, war schon ein Ding. Viel mehr aber war der Körper meiner Mutter in meine Gedanken eingebrannt. Ihre Brüste kannte ich ja jetzt zur Genüge. Jedes Mal, wenn sie sie mir präsentierte war ein ein wunderbares Geschenk. So rund und fest. Glaubte ich zumindest. An dem Tag in Berlin, als ich aufwachte und meine Hand auf ihr ...
    ... lag war da ja jede Menge Stoff dazwischen. Und die Erinnerung an das Gefühl verblasste langsam. Es wurde mehr zu einem Fantasiebild, zu fühlen, was ich fühlte als es noch zu spüren.
    
    Und dann sie in ihrem kleinen Höschen. Ja, ihre Unterwäsche in Spitze war sehr schön aber da sah ich nicht so viel, wie mit dem einfachen Zeug. Das Bild ihrer Lippen trieb mir jedes Mal, wenn ich daran dachte, die Stange auf Vollmast. Und dann ihr Hintern. So fest und schön. Ach was sag ich, ihr gesamter Körper ein Wunder der Natur. Rücken, Bauch, Oberschenkel, Waden. Alles eine Sünde wert. Und doch.
    
    Sie war meine Mutter. Ich ihr Sohn Solche Gedanken hat man nicht. Dass ich sie liebte war klar, sie hat mich geboren. Aber diese Liebe ist anders. Umfassender, als dieses engstirnige Besitzdenken das man bisweilen gegenüber seinem Partner hat.
    
    Darüber dachte ich auch lange Zeit nach. Liebte ich sie, oder war ich geil auf ihren Körper? Oder beides? War nicht nur nicht eifersüchtig, weil sie sich keinen anderen Typen anlachte? Was war mit dem Spruch in dem Club, dass sie sich nach anderen Männern umsehen wollte? Diesen Stich spürte ich immer noch, wenn ich daran dachte.
    
    Genau genommen, hatte sie noch nie Männer mitgebracht. Es war fast so, als kümmerte sie sich nur um mich. Oder war sie ja verliebt in mich. Und vielleicht wartete sie darauf, dass ich diese Liebe erwiderte. Und vielleicht war da auch gar nichts. Es war gut möglich, dass ich mir das in meinem kaputten Hirn nur alles zusammen ...
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