1. Seraphime 02 -- Alles Wird Gut


    Datum: 15.04.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byDoc_M1

    ... wandern. Beim Anblick der rosa Brustwarzen kam unbewusst ihre Zunge ein Stück aus ihrem sinnlich geöffneten Mund. Ihr Kopf wanderte weiter hoch und sie sah dem rotblonden Engel in die Augen.
    
    Es gab nichts anderes mehr, sie nahm nur noch Seraphimes gelbe Iris wahr. Diese Augen saugten alle Gedanken aus ihr. Elena beugte sich vor.
    
    Die Spannung stieg an, Seraphime atmete schwer, als sich Elena zu ihrem Allerheiligsten beugte. Sie sah die blau-orangenen Haare, das Tattoo auf der nackten Haut... und spürte Elenas Atem in ihrem Schoß. Dieses Herz hatte eine ganz besondere Bedeutung für sie! Es zu zeigen, war eine höchst intime Geste. Ihre Hände waren schon auf dem Weg, sie zu berühren, da kam Elena wieder hoch.
    
    Sie nahm alles wahr, Elenas süßes, verführerisches Lächeln, die Zunge die hervorlugte und eine kleine Bewegung machte, den dünnen Ring im linken Nasenflügel, die sorgsam gepflegten, leicht geschwungenen Augenbrauen, ihre nahezu makellose Haut... und dann sah sie in Elenas große dunkle Augen.
    
    Die Augen kamen näher, Seraphime fühlte Elenas sanfte Lippen auf ihren. Ihr Kuss begann so unglaublich sanft und langsam, und steigerte sich ebenso vorsichtig. Sie ließ sich ein Stück treiben und führen, sie genoss die weiche Berührung Elenas.
    
    Eine warme, zarte Hand lag auf einer ihrer Brüste und drückte sie sanft. Sie stöhnte auf, reckte sich der Hand entgegen, wollte mehr... bekam es, in ihr schrie alles vor Lust, als Elena ihren Nippel ein wenig zwirbelte.
    
    Dann ...
    ... fühlte sie eine Berührung an ihrer Spalte, Elenas Finger glitten über ihre Perle. Sie zuckte von dem wundervollen Kribbeln auf, fühlte die Finger weiter wandern. Dann die Berührung an ihrem Herz. Ein leichtes Ziehen ging durch sie, das sofort zu einem Gefühl des Verlusts anschwoll. Verlust und schlechtes Gewissen, Sie sah Camilla vor sich, *ihre* Camilla, der Elena so sehr ähnelte und doch so anders war, und auch Markus, der sie liebevoll ansah. ‚neinneinnein...' dachte sie, rief es auch und zuckte schlagartig zurück. „Ich... ich kann das nicht..." Seraphime sah sich ein wenig gehetzt nach ihren Sachen um.
    
    „Was ist? Habe ich was falsch gemacht oder verstanden?" Elena sah sie in einer Mischung aus schlechtem Gewissen und Fragen an.
    
    „Nein. Ja. Nein. Ich..." Seraphime war durcheinander. „Bitte, es ist nichts mit dir..." sie schwang sich ihr Strandtuch nur locker über, schnappte sich ihre Zimmerkarte und flüchtete geradezu aus Elenas Zimmer, die völlig verdattert zurück blieb.
    
    In ihrem Zimmer angekommen lehnte sie sich mit dem Rücken an die Tür und atmete ein paarmal durch. Das feste Holz tat gut und kühlte sie in mehr als nur einer Hinsicht ab. Dann ging sie zum Bett, nahm ihr Telefon und rief Markus an.
    
    Mit zitternder Stimme berichtete sie ihm, was passiert war, wie sie fast mit Elena Sex gehabt hatte. Zur Erinnerung an Camille kam dann auch noch das Gefühl, Markus betrogen zu haben, oder zumindest auf dem Weg dazu gewesen zu sein. Nach den ersten Sätzen kamen auch die ...
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