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Alles Nicht So Einfach
Datum: 11.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHotFifi
... aktuellen Abholadresse ankam, sah er, dass im ersten Stock des Einfamilienhauses ein Fenster geöffnet wurde. Sebastian stieg aus und sah nach oben. „Mir kam ein Telefonat dazwischen, ich brauche noch 15 Minuten!", rief der Mann hinunter. Sebastian warf einen Blick auf seine Uhr. Er hatte mehr als genug Zeit für die Abholung, die danach gebucht war. „Kein Problem!", rief er zurück und winkte nach oben, bevor er wieder in sein Auto stieg. Ihm war es recht, so konnte er die Wartezeit wenigstens verrechnen. Das wäre mit der Lücke vor dem nächsten Kunden nicht möglich gewesen. Außerdem beschloss er spontan, die gewonnene Viertelstunde für einen Anruf bei Svenja zu verwenden. Im schlimmsten Fall würde er sie nicht erreichen, mehr konnte ihm nicht passieren. Sein Herz klopfte, als er den Freizeichen zuhörte. Es sprang keine Mailbox an, also ließ er es noch einen Moment läuten. „Hallo! Hier ist Claudia!", hörte er schließlich eine Frauenstimme sagen. Damit hatte er nicht gerechnet. „Sebastian Quinn, hallo! Ähm, ich hoffe, Sie halten mich nicht für aufdringlich, aber ich wollte mich erkundigen, ob es Svenja gut geht." Er schluckte und fügte dann hinzu: „Ich bin der Taxifahrer von letzter Nacht." „Ja, ich weiß." In Claudias Stimme war ein Lächeln zu hören. „Nett, dass Sie fragen. Ja, es geht ihr gut. Sie war nur zu feige, um das Gespräch anzunehmen." Im Hintergrund hörte Seb Svenja schimpfen. Sie war also immer noch bei ihrer Freundin. Die hielt offenbar das Telefon ein wenig ...
... von ihrem Gesicht weg und blaffte zurück: „Es ist die Wahrheit. Jemand, der dir geholfen hat, möchte wissen, wie es dir geht und du bist nicht einmal höflich genug, mit ihm zu sprechen!" Dann wandte sie sich wieder ihm zu. „Sie ist verkatert und es ist ihr alles furchtbar peinlich, aber das ist nur gerecht." Sebastian musste lachen. „Und das sagen Sie, obwohl Sie ihre Freundin sind?" „Das sage ich, WEIL ich ihre Freundin bin. Ansonsten wäre es mir egal." Es entstand eine unangenehme Gesprächspause. „Ja, naja, dann richten Sie Svenja bitte alles Gute von mir aus. Ihnen beiden noch einen schönen Tag!" „Das sage ich ihr gerne. Tschüss!" Sebastian legte das Telefon beiseite und wartete nachdenklich auf seinen Kunden. Warum hatte Svenja nicht mit ihm sprechen wollen? Er hatte schon viel schlimmer besoffene Fahrgäste gehabt, ihm war der Anblick vertraut und ziemlich gleichgültig. Solange sie ihm nicht ins Auto kotzten oder aggressiv wurden, war ihm alles recht. Geld war Geld. War es ihr peinlich, weil er ihr so wichtig war, dass er nicht schlecht von ihr denken sollte? Oder war sie selbst ein solches Verhalten von sich nicht gewohnt und er machte sich zu viele Hoffnungen? Die hintere Tür wurde geöffnet und Seb aus seinen Gedanken gerissen. Jetzt war nur sein aktueller Kunde wichtig. ------ „Sag mal, hast du sie noch alle?", herrschte zur gleichen Zeit Claudia ihre Freundin an. „Du lässt den Typen durch die halbe Stadt fahren, obwohl er nicht einmal Dienst hatte, ...