Der Besuch der alten Freundin 02
Datum: 20.06.2024,
Kategorien:
BDSM
Autor: byOrnella_devot
... geschehen??
Langsam rutschte ich an der Tür entlang nach unten. Als ich auf dem Boden sass zog ich meine Beine an und umschlang sie mit meinen Armen. Der Typ war nicht dominant, der war einfach nur ein egoistisches Arschloch. Das wurde mir so nach und nach immer bewusster. Ich hätte mich nie auf ihn einlassen sollen. Aber nun war es passiert, und ich konnte es nicht mehr ändern. Dann liess ich meinen Tränen freien Lauf.
Nach einer unruhigen Nacht war ich am nächsten Morgen recht früh wach. Von erholsamen Schlaf konnte keine Rede sein. Und da ich auch nicht weiter ins Grübeln verfallen wollte stand ich einfach auf.
Nachdem ich mich im Bad kurz frisch gemacht hatte zog ich mich an und ging zum Bäcker. Es war erst kurz nach 6 Uhr, aber zum Glück hatten die schon geöffnet.
Als ich wieder daheim in meiner Küche war, die erste Tasse Kaffee getrunken hatte und mir eine Brezel schmecken ließ, konnte ich so langsam meine Gedanken ordnen und zur Ruhe kommen.
Und ich konnte sogar über meine eigene Dummheit lachen. Ich hatte wirklich gedacht er wäre eigentlich doch ganz nett. Dabei wollte er mich nur ins Bett bekommen. Dabei musste ich dann doch grinsen, nicht mal das hat er geschafft. Es war ja im Hausgang, und meine Knie erinnerten mich daran dass es nicht bequem war. Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst war, ich wollte ihn eigentlich auch nur ins Bett bekommen.
Auch wenn meine Beweggründe andere waren als seine, moralisch gesehen war ich auch nicht besser als ...
... er.
Und eine Erkenntnis habe ich auch nicht daraus ziehen können. Ob ich jetzt mehr auf Männer oder Frauen stand, und ob ich Blümchensex oder Pervers bevorzuge, das wusste ich immer noch nicht.
Nachdem ich knapp zwei Stunden selbst mit mir philosophiert hatte, war ich mit dem Frühstück dann fertig, und mit mir selber wieder im reinen.
Ich wollte nicht nachtragend sein und hoffte, er würde dieses kleine Abenteuer auch nicht mehr erwähnen falls ich ihn zufällig mal in der Firma treffen sollte.
Eine zweite Verabredung wird es aber definitiv nicht mehr geben.
Ein zweites Mal so unbefriedigt sitzen gelassen zu werden, da hatte ich wirklich keine Lust mehr darauf.
Nach einer ausgiebigen Dusche machte ich mich schick und beschloss in die Stadt zu fahren und shoppen zu gehen. Das hilft gegen jeglichen Frust und macht auch Spaß. Und so war es auch, und der Rest des Samstags war dann auch sehr kurzweilig und schön.
Meine Stimmung hellte sich immer mehr auf und ich konnte auch den Abend daheim vor dem Fernseher genießen.
In der Nacht schlief ich endlich wieder tief und fest, und auch deutlich länger als am Vortag.
Aber sich am Sonntag abzulenken ist deutlich schwieriger, und shoppen gehen ist auf Dauer auch keine Lösung. Und so verfiel ich im Laufe des Tages immer mehr in eine depressive Stimmung.
So ganz hatte ich also meinen inneren Frieden doch noch nicht gefunden. Irgendwann kam ich zu der Erkenntnis, dass ich wohl doch Marion anrufen sollte.
Also holte ich ...