1. Hingabe und Demut 07


    Datum: 24.06.2024, Kategorien: BDSM Autor: byAnd_69

    ... dem er mich beglückt hat. Meine Öffnungen beginnen wieder ihr Eigenleben und pochen sanft und fordernd. Und dann finde ich „seinen" Plug mit den Schmucksteinen auf der Oberseite. Es gibt verschiedene Farben, ich entscheide mich für einen grünen Stein. Ich muss einen solchen Plug selbst besitzen.
    
    Die Suche nach dem Wort Zaumzeug, verwirrt mich. Meint er die Ausstattung für Pferde? Ich stocke. Doch dann gibt es einen Hinweis bei Orion. Hier finde ich verschiedene Ausführungen. Es sind immer vier Klemmen, die mit Ketten verbunden sind. Die Klemmen sind für die Nippel und die Schamlippen gedacht. Die Unterschiede liegen wohl in der Art der Klemmen, von zart bis scharf!
    
    Ich kopiere die verschiedenen links, um sie ihm zu schicken. Dann öffne ich eine neue Mail:
    
    „Mein Gebieter, anbei findest Du die links zu verschiedenen Produkten, die ich auf Deine Aufforderung hin gefunden habe. Bei dem Zaumzeug wäre Deine werte Meinung hilfreich, welches für mich richtig ist.
    
    Deine untertänigste Sklavin Anne"
    
    Ich fühle mich gut. Ich genieße diese Hingabe. Ich fühle mich erotisch und sinnlich. Ich will ihm zeigen, wie sehr ich mich ihm schenken will. Es tut unwahrscheinlich gut.
    
    Dann ist es auch schon Feierabend und ich packe meine Dinge zusammen. Auf dem Rückweg gehe ich noch einkaufen, zuerst in einen Baumarkt. Dort finde ich ein Seil in der von ihm geforderten Dimension. Es ist aus einem weichen Material und fühlt sich gut an. Ich kaufe 8 m davon. Danach besorge ich noch ...
    ... Essen.
    
    Zu Hause treffe ich meinen Mann, der auch von der Arbeit zurückgekehrt ist. Ich bereite das Abendessen. Zum Essen rufen meine Kinder an, die in verschiedenen Städten studieren. Wir unterhalten uns eine ganze Weile und beide kommentieren unabhängig, dass ich mich sehr fröhlich anhöre und es mir wohl gut ginge.
    
    Nach dem Essen sage ich meinem Mann guten Nacht, der sich wie immer bereits vor dem Fernseher postiert hat, Flasche Bier auf dem Tisch und die Zeitung neben sich. Ich küsse ihn und wünsche ihm eine gute Nacht. „Ich gehe in mein Zimmer, schlaf' gut!" Auf dem Weg nehme ich den Plastikbeutel mit dem Seil und gehe in die Waschküche. Dort sammele ich zwei Handvoll Wäscheklammern in den Beutel und gehe nach oben in mein Zimmer.
    
    Ich schalte sofort den Computer an. Die Mailbox meldet sich. Es sind die Bestellbestätigungen von den Dingen; aber keine Nachricht von ihm. Ich nehme das gekaufte Seil und schneide es in vier gleich lange Stücke! Die Klammern und die Seilstücke lege ich neben den Computer.
    
    Um kurz vor halb neun klicke ich den link zum Zoom-Meeting. Um punkt halb lässt er mich rein und schon erscheint er auf meinem Bildschirm. Er begrüßt mich und lobt mich tatsächlich für die Informationen zu den verschiedenen Gegenständen, die ich gefunden habe.
    
    „Ich bin sicher, dass ich zu dem Zaumzeug nichts weiter sagen muss, oder?" ist dann seine Frage. Mein Hirn springt in die Achtsamkeitsphase! ‚Was heißt das jetzt?' schießt es durch meinen Kopf. Aber fast wie in ...
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