1. Eine wahre Geschichte


    Datum: 04.07.2024, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus Autor: Bushlover2

    ... konnte. Dafür wölbte es sich aber struppig und halbmondförmig weit von ihrem Venushügel weg, ein Anblick der für mich ebenfalls neu und prickelnd war. Auch ihre Brüste waren wundervoll. Kleiner als die Jadwigas und von ganz anderer, gleichwohl aufregender Form: die Oberseiten ähnelten im Profil einer Sprungschanze, ihre kleinen Nippel deuteten leicht nach oben und die Unterseiten bildeten jeweils einen nahezu perfekten Viertelkreis, heute würde ich ihre schönen Brüste unter "Igelschnauzen" einordnen, natürlich kannte ich den Ausdruck damals noch nicht.
    
    Dummerweise wurde die so aufregende live show abrupt beendet: nicht etwa, dass die Schöne etwas gemerkt hätte, zumindest ließ sie es sich, wie auch Jadwiga zuvor, nicht anmerken; mein Vater hatte irgendwie Lunte gerochen, war doch die frühabendliche Zeit der Sportsendungen im DDR-Fernsehen und auf ARD für mich ein selbstgewähltes Pflichtprogramm, welches ich an diesem Tag wegen dem viel, viel besserem Programm am Türspalt schwänzte. Sein Kopfschütteln und seine Frage, was ich da mache, beantwortete ich mit einem Drucksen und war letztendlich froh, dass er nicht weiter nachbohrte. Obwohl mich Fußball an dem Tag nicht die Bohne interessierte, musste ich wohl oder übel mit ins Wohnzimmer. Die Sportsendungen verfolgte ich kaum, war doch die Kinoveranstaltung im Kopf immer noch in vollem Gange.
    
    Die beiden Frauen blieben noch ein paar Tage bei uns in Leipzig zu Gast und ich hatte das komische Gefühl, dass sie ob meiner ...
    ... Eskapaden jedes mal wissend lächelten, wenn sie mir auf dem Wohnungsflur begegneten. Mir blieb dann nur, verlegen zurückzugrinsen. Aber ich kann mich auch täuschen, vielleicht waren sie einfach nur nett und damit ist hier ganz und gar nicht der kleine Bruder von "Scheiße sein" gemeint. Später, ich hatte die Pubertät kaum hinter mir, ergänzte ich die beiden Filme im Kopf mit den aus meiner Phantasie geholten Szenen des Entkleidens und konnte mir auf diese Weise oft im Wechsel der Hauptdarstellerinnen zwischen Jadwiga und Karin nun richtig Erleichterung verschaffen, wobei meine Rolle in Gedanken aktiver und aktiver wurde...
    
    Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, wenn es nicht noch eine Fortsetzung gäbe, leider nur eine bittersüße oder vielleicht sogar ein wenig traurige.
    
    Bekanntlich trifft man sich im Leben immer zweimal und tatsächlich...
    
    Jahre später, ich war mittlerweile ein gestandenes Mannsbild mit Anfang 30 und hatte die DDR vor der Wende Richtung Süddeutschland verlassen. Nachdem ich mich dort in Stuttgart eingelebt hatte, beschloss ich, wie schon in Leipzig regelmäßig Blut zu spenden, ein paar DM dafür waren neben dem guten Gefühl, etwas für die Allgemeinheit zu tun, immer willkommen. Bei einem dieser Termine stand dort plötzlich Jadwiga an meiner Liege mit der Kanüle in der Hand, bereit, sie in meine Vene zu stechen. Ich traute meinen Augen kaum, aber ja, sie war es; ich hatte sie an ihrer eigenwillig geformten, hübschen Nase erkannt, an ihren dunklen Haaren und ...