1. Andreas 08


    Datum: 27.12.2018, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byOmega666

    Es hatte einige Stunden gedauert, bis sich Manuela wieder beruhigt hatte. Erst war sie in der Nacht dummdreist von ihrem ältesten Sohn angesprochen worden, der wissen wollte, was sie treiben würde. Diesen „Angriff" konnte sie noch leicht parieren. Doch anschließend hatte sie ihr eigener Mann regelrecht vergewaltigt und sie mit Worten gedemütigt. Zwar war er betrunken, aber Betrunkene können oft nicht mehr diplomatisch denken und sagen deshalb meist ihre Wahrheit. Und letztendlich hatte sie Gewissheit erhalten, dass ihr Mann eine Affäre mit seiner Auszubildenden Sonia hatte. Letzteres berührte sich zwar kaum emotional, schließlich war sie ihm auch nicht treu, aber der von ihrem Mann angestellte Vergleich zwischen ihr und der jungen Tussi, der eindeutig zu ihrem Ungunsten ausfiel, hatte das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie heulte und war psychisch am Boden. Doch Andreas, der alles über die von ihm in den Räumen der Grafs installierten Webcams und Mikrofone mitverfolgt hatte, half ihr über dieses tiefe Tal der Gefühle hinweg. Er eilte zu ihr und lange Zeit verharrten beide eng umschlungen in der Dunkelheit der Nacht. Beide merkten den Regen kaum, der ihre Kleidung durchnässte.
    
    Die Nähe zu Andreas tat Manuela gut. Sie merkte, wusste, dass sie sich auf diesen jungen Mann verlassen konnte, dass seine Gefühle zu ihr nicht gespielt waren, sondern aus Zuneigung, vielleicht sogar aus Liebe bestanden. Und sie wusste, dass sie ihn liebt, dass sie ihm gehört und alles, was er von ihr ...
    ... verlangen würde, ohne Widerspruch für ihn tun würde.
    
    Andreas, der an seinem Plan schmiedete, Manuela der Kontrolle der Familie zu entreißen, ja ihr zur Kontrolle über ihren Mann und ihren Sohn Heinz zu verhelfen, instruierte Manuela, dass sie bis auf weiteres sich gegenüber ihrem Mann so verhalten solle, als ob nichts geschehen wäre. Ihr Mann hätte sicherlich einen „Filmriss" und könnte sich wahrscheinlich nicht mehr an das erinnern, was er ihr angetan hätte. Mit ihrem Sohn solle sie zu gegebener Zeit über das Thema „was können heranwachsende Männer von reiferen Frauen erwarten" sprechen. Doch bevor sie dies tun würde, müsste er erst noch Gaby davon überzeugen, Heinz einen „Einblick in ihre körperlichen Reize und Fertigkeiten zu gewähren".
    
    Da Gaby eine Frau war, die frei war von festen Beziehungen und -- wie er es selbst erfahren durfte - Spaß am Sex hatte, würde ihm dies sicherlich nicht schwer fallen. Gaby solle Heinz verführen, ihn entjungfern und anschließend in viele sexuelle Praktiken einführen. Dies würde damit enden, dass Andreas anschließend äußerst kompromittierendes Foto- und Filmmaterial von Heinz hätte, mit dem er erpressbar wäre. Auf Manuelas Frage, was das denn sein könne, schließlich könnte sich doch jeder Junge damit rühmen, eine Frau in allen möglichen Stellungen gefickt zu haben, erwiderte Andreas, dass Heinz wohl bei all seinen Freunden unten durch wäre, wenn er bei schwulen Sexpraktiken erwischt werden würde.
    
    Die nächsten Tage wollte Andreas aber ...
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