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Der Fetisch-Bauernhof 05
Datum: 03.06.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byPhiroEpsilon
... später war ich mir sicher. Die Münchner Klatschblätter wussten schließlich alles über die Schickeria. G. Haxlgruber Junior hatte das Gymnasium abgebrochen und eine Siebzehnjährige geheiratet, die er geschwängert hatte. Ein Jahr später waren sie geschieden und er zu heftigen Unterhaltszahlungen verdonnert. Nicht die Karriere, die er sich vorgestellt hatte. Dann kam eine Verurteilung wegen Drogenbesitz und noch eine Unterhaltszahlung. Ganz schön aktiv der junge Mann. Der Kerl, der auf der Laderampe vor mir stand, sah auch lange nicht so geschniegelt aus wie der Porschefahrer von damals. Wenn ich mir ihn und Max — oder Georg, Lukas, Tobias — nebeneinander vorstellte, konnte er gegen keinen anstinken. Selbst mein Vater sah mit Mitte fünfzig weitaus weniger verlebt aus. "Du fährst jetzt einen Bierlaster?" "Äh—ja." Er richtete sich auf. "Mein Vater meint, dass ich alle Aufgaben in der Firma durchlaufen soll, bevor er mich zum Juniorchef macht." "Aha. Und gehört die Kunden zu betrügen auch dazu?" Er zuckte zusammen, doch fing sich schnell. "Wie kommst du zu so einer Beschuldigung, du Schlampe? So wie du rumläufst, treibst du es doch mit jedem." "Oh!", sagte ich. Ein sehr spontaner Themenwechsel, doch ich musste zugeben, er hatte recht. Ich hatte "es" inzwischen tatsächlich mit jedem der Männer in der Belegschaft getrieben. Also gab ich meinem Gesicht einen verwirrten und hilflosen Ausdruck und biss ganz bewusst auf meine Unterlippe. "Aber ...
... die Kerle haben es doch bestimmt nicht so drauf wie ich. Oder, Schlampe?" Dabei griff er sich doch tatsächlich in den Schritt. Männer sind ja so berechenbar. "Ich weiß nicht", sagte ich unsicher und ein kleines Bisschen atemlos. "Willst du es mir beweisen?" "Ich wusste ja", sagte er selbstsicher. "Dass du auf mich stehst. Schließlich bin ich dein erster Mann gewesen." "Oh!", wiederholte ich. " Du warst das?" Lippe zwischen die Zähne. Verstohlener, staunender Blick zwischen seine Beine. "Ja. Und ich kann das inzwischen noch besser. Soll ich es dir beweisen?" Ich blickte mich schnell um. "Aber nicht hier. Hier gibt es Überwachungskameras." Und auch ein Mikrofon, das sein Geständnis hoffentlich aufgezeichnet hatte. Wenn nicht, hatte ich auch noch das Tablet. "Wir machen es in deiner Fahrerkabine." Ich ließ offen, was ich mit "es" meinte. Wie der Blitz war er von der Laderampe runter und rannte zu seiner Kabine. Flotten Schrittes folgte ich ihm, und wackelte noch ein bisschen mit dem Hintern für die Kamera. Die Fahrertür stand offen und der Kerl hatte doch tatsächlich schon die Hose heruntergezogen. Ich hob das Tablet und schoss ein Foto. Ihm fiel das Gesicht runter. "Was soll das?", keuchte er. "Beweisfoto. Hier im Haus hat bestimmt noch keine Frau so ein kleines Schwänzchen gesehen." "Du hast Recht, Schwesterherz. Gegen Max kann der im Leben nicht anstinken." Gerhards Kopf ruckte herum. Er hatte Johanna offensichtlich nicht kommen ...