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Spätsommerflirt
Datum: 24.10.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBlueBird18
... Türschloss öffnete sich und Ramon verließ den Raum. ********************** 5 Minuten später ********************* „Da bist du ja Schatz, ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben."witzelte Carsten, als Julia nach einer guten viertel Stunde wieder an ihrem Tisch erschien. Julia antwortete mit einem verlegenen Lächeln und einem flüchtigen Blick zu beiden Männern. Eingehüllt von den Schatten, setzte sie sich auf ihren Stuhl ohne weiter Notiz von Amado oder ihrem Mann zu nehmen. Mechanisch griff sie nach der Karaffe, füllte sich Sangria nach, nippte gedankenverloren an ihrem Glas, lehnte sich entspannt zurück und sah mit einem Seitenblick gedankenverloren auf die Bucht hinaus. „Alles ok bei dir?",erkundigte sich ihr Mann, doch seine Worte schienen sie nicht zu erreichen. „Hallo ... Erde an Julia, alles ok?",wiederholte Carsten etwas eindringlicher, woraufhin Julias Wahrnehmung zurückkehrte und sie ihren Kopf in seine Richtung ruckte. „Wie, was ...? Ja klar ... alles wunderbar, ... alles ... wunderbar.",antwortete sie nachdenklich und schien für einen Moment durch ihren Mann hindurch zu sehen. „Bist du sicher?",fragte Carsten ungläubig. „Du wirkst so abwesend." Julia fixierte ihn einen Moment, dann umspielte ein mildes Lächeln ihre Mundwinkel und ihre Gesichtszüge entspannten sich. Sie beugte sich vor und gab ihrem Mann einen innigen Kuss. „Lass uns noch so lange hier bleiben wie Javier singt und dann gehen wir auf unser Hotelzimmer. ...
... Einverstanden?" „Ok ... wenn du das so möchtest?",antwortete er liebevoll aber mit einer Spur Enttäuschung in der Stimme. „Ich weiß, du hast dir für heute Abend etwas besonderes erhofft, aber glaub mir, du wirst heute Nacht noch auf deine Kosten kommen.",versicherte sie Carsten mit einem vielsagenden Augenzwinkern. „Lass und jetzt Javiers Musik genießen. Die Enttäuschung die Carsten ereilt hatte verpuffte. Irgendetwas führte seine Frau im Schilde. Er wusste zwar nicht was es war, aber sein Gefühl sagte ihm, dass er nicht enttäuscht werden würde. Julia wandte sich wieder Amado zu, der sich nach der etwas abrupten Kussunterbrechung diskret im Hintergrund gehalten hatte. Zu seiner Überraschung suchte sie seine Nähe. Er kam ihr entgegen bis sich die Haut ihrer Arme berührte. „Hast du mich vermisst Amado?",fragte sie in Dunkelheit hinein. „Jeder Mann würde dich vermissen, auch wenn es nur ein Augenblick wäre, den man ohne dich verstreichen lassen müsste." „Ihr Spanier mögt ausschweifende Komplimente, mit einem Hang ins Kitschige ... oder?",kicherte Julia und ihre großen dunklen Augen leuchteten. „Nur wenn wir von jemandem wie dir inspiriert werden.",ergänzte er und fügte dann leise hinzu. „Wenn ich vorhin zu weit gegangen bin, dann entschuldige ich mich. Hat Carsten etwas mitbekommen?" Julia blickte zu der Silhouette ihres Mannes, dessen Kopf sich immer wieder in ihre Richtung bewegte. Sie lächelte in sich hinein und drehte sich wieder zu Amado. „Mach dir um ...