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Schillers Faust 01
Datum: 05.01.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byhankathi
... nicht ihr Gesicht angeschaut hatte. Als ich das nun verstohlen tat, stellte ich fest, dass sie sich mir zugewandt hatte und mich direkt ansah. Ihr Gesicht bildete ein nahezu perfektes, ebenmäßiges Oval. Unter einer hohen, glatten Stirn schwangen sich, wegen der hellen Haare kaum zu sehen, schmale Augenbrauen. Ich vermied es, ihr direkt in die Augen zu sehen, und ließ meinen Blick über ihre feine, gerade Nase zum Mund wandern. Der war größer und dunkler, als ich nach all der bisher gesehenen Zartheit und Blässe erwartet hätte. Die vollen, blutroten Lippen waren scharf gezeichnet und der Amorbogen stark ausgeprägt. Die Mundwinkel liefen spitz zu und zeigten leicht nach oben, was ihr einen freundlichen, fast belustigten Ausdruck verlieh. Aber vielleicht amüsierte sie sich ja auch wirklich, und zwar über mich. Es konnte ihr inzwischen kaum verborgen geblieben sein, dass ich sie musterte. Ich versuchte, schnell wieder wegzusehen, aber ich konnte nicht. Zu sehr nahm mich ihr Anblick gefangen. Ich gab meinen Widerstand auf und sah ihr in die Augen. Lange, fast weiße Wimpern ließen ihre ohnehin schon großen Augen beunruhigend strahlen. Die Iriden waren von tiefem, leuchtendem Ultramarinblau, das zu den Rändern hin dunkler, fast schwarz wurde. Die äußere Kontur verlieh ihrem Blick etwas Durchdringendes, und zur Mitte hin senkte sich das Blau der Regenbogenhaut nahtlos ins Schwarz der Pupillen. Ich verlor mich für einen endlosen Moment im hypnotischen Sog dieser Augen. Noch ...
... nie hatte ich ein Gesicht wie ihres gesehen. Und noch nie hatte ich erlebt, dass alleine der Anblick einer Frau mich in einen solchen Strudel aus widerstrebenden Gefühlen gestoßen hätte. Einerseits wirkte sie so verletzlich und zerbrechlich, und ihre fast noch kindliche Schönheit weckte in mir einen beinahe väterlichen Drang, ganz sanft und zärtlich zu ihr sein und sie vor dem Übel der Welt zu beschützen. Aber ein anderer, stärkerer Teil von mir wollte genau dieses Übel sein - sie besitzen und benutzen, sie zu meinem Eigentum und Spielzeug machen und alle meine schmutzigen Phantasien mit ihr wirklich werden lassen. Es schienen sogar noch ein paar neue, schmutzigere hinzuzukommen, während ich sie betrachtete. Urplötzlich schoss mir das Blut in die Lenden und ließ meinen Penis wieder so stark anschwellen, dass es beinahe weh tat, als vor meinem inneren Auge schockierend reale, obszöne Bilder aufblitzten: Ihre zarten Nippel, von meinen großen Händen grob gekniffen, verdreht und langgezogen. Ihr feines Haar in meinem festen Griff. Ihr hübscher Mund, das Kinn und der schlanke Hals mit Spucke und Sperma verschmiert, die Lippen über meinen harten Penis gestülpt, den ich bis zum Anschlag in ihre würgende Kehle gezwungen habe. Ihr aufgeworfenes Poloch, wund und bis zum Äußersten gedehnt, weil mein dicker, schleimig glänzender Schwanz tief hinein stößt. Dunkelrot geschwollenes, feuchtes Fleisch im Inneren ihrer aufklaffenden Fotze, nachdem meine Finger sie ausgiebig bearbeitet haben. ...