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Der Pornograf XI - 10
Datum: 09.01.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byrokoerber
Band 11 -- Planung Osten Die Abenteuer eines älteren Fotografen © by rokoerber Kapitel 10 -- Heimkehr Am Montagmorgen wurden Lis und ich noch ein wenig durch die Anlage geführt. Die anderen Hallen, besser gesagt Scheunen, waren noch so gut wie leer. Teilweise wurde noch an den Wänden, vor allem aber an den Dächern gearbeitet. Da musste später ja alles dicht sein, wenn sie als Lager oder für aufgebaute Dekorationen dienen sollten. Große Dekos waren zwar noch nicht geplant, aber Material dazu wurde bereits auf Trödelmärkten beschafft. Als ich nachfragte, ob denn diese nachträgliche Reparatur sich überhaupt lohne, erklärte mir Mohammed, ein völliger Neubau wäre nicht billiger geworden. Die Fischerhäuser glichen sehr denen im Fotopark-Italien. Nur waren sie in der Grundfläche etwas größer und das Dach gut zwei Meter höher. Auch der Innenausbau war unterschiedlich. Vorne gab es zwar ebenfalls ein großes Wohnzimmer mit großem Glasfenster und Balkon davor, der auch von dem Dach behütet wird. Auf der einen Seite waren zwei nette Schlafzimmer unter die Dachschräge eingebaut, mit je einem kleinen Fenster. Zwei kleine Doppelbetten, von 1.80 m Breite waren gemütlich, ausreichend. Auf der anderen Seite gab es noch ein solches Schlafzimmer, dazu ein großes Bad und einen Stauraum. Der Eingangsbereich war gleichzeitig eine Art Wohnküche, mit allem, was wichtig war. Mich selbst störte der schmucklose und etwas enge Gang von nur einem Meter Breite, der den ...
... vorderen und hinteren Bereich verband und natürlich Zugang zu den Schlafzimmern ermöglichte. Nikita klärte mich auf, diese Häuser seien ja nur für Kurzzeitgäste, und nicht als Wohnungen vorgesehen. Die Bungalows für spätere Angestellte seien noch geplant. Übrigens, wenn Not am Mann sei, könnten auch im Wohnzimmer noch bis zu zwei Personen unterkommen. Bei den bereits tätigen Bauarbeitern konnte ich einen Blick auf den Bauplan des vorgesehenen riesigen Zeltdaches werfen. Es verschlang das meiste Geld, ich konnte mich aber überzeugen, gerade in der schlechten Jahreszeit, bot es viel Schutz. Ganz sicher aber würde es ein markantes Bild für die Anlage abgeben. Vor allem aber wird es hervorragend in die Landschaft passen. Ich war recht zufrieden. Auch den Platz, mit seinen Granitziegeln, fand ich gut. Vor allem da Mohammed regionale Handwerker aufgetrieben hatte, die da recht nette Muster in die große Fläche legten, die bereits jetzt mit Bäumen bestückt war. Passende Lücken, für weitere Bäume, waren vorgesehen. Auch an einen Brunnen und einen Pavillon war gedacht. Ich konnte mir vorstellen, es wird ein Augenschmaus werden. Vor allem, es wirkte sehr großzügig und würde kaum Wartung bedürfen. Es durfte nur nicht zu viel Gras zwischen den Steinen hervorwachsen. Dagegen gibt es aber Mittel, wusste ich aus Italien. Britta hatte, auf Bitten von Lis, unsere Rollkoffer bereits gepackt, als wir von der Besichtigung zurückkamen. Lis sah nach, ob auch nichts im Bad vergessen wurde, dann ...