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Der Pornograf XI - 10
Datum: 09.01.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byrokoerber
... dran. Allerdings hatte ich widersprochen, eventuell alte Kopiermaschinen von hier in den Osten zu schicken und uns neue zu kaufen. Pippina wusste eine bessere Lösung, die Alten wurden zu einem sehr guten Preis verkauft. So lagen spätere Reparaturprobleme nicht bei uns. Neue Geräte haben zwei Jahre Garantie. Sehr viel älter wurden sie bei uns auch selten. Schon alleine weil sie so gut, wie Tag und Nacht im Einsatz waren. Es war Zeit für den Cocktail. Lis klopfte bei unseren neuen Gästen an die Tür. Als ob sie es geahnt hätten, waren sie bereits fertig. Wir gingen nach unten, heute war normaler Cocktail. Kim war schon da, Gina ließ nicht lange auf sich warten. Es gab die gewohnte Vorstellung, auch als Mom und Pop auftauchten. Natürlich tauchten die sonstigen Hausbewohner ebenfalls auf. Es war halt ein ganz normaler Tag. Sara selbst war sogar heute da und begrüßte mich freudig mit einem Küsschen. Um den Dienst der Küche, oder besser gesagt der Verpflegungsabteilung, hatte ich mich noch nie gekümmert. Sie war mehr als ausreichend in Qualität und Funktionalität. Zu was sollte ich mich also einmischen. Es musste einfach so sein, ich bekam meinen Gintonic und Lis ihr erstes Glas Champagner. Britta kannte sich natürlich nicht aus, erinnerte sich aber wohl an die White Lady. Egon bestellte ein großes Bier, er hatte Durst. In Italien war es natürlich warm und die Hausbar hatte er wohl noch nicht entdeckt. Er wirkte etwas erschlagen, als Sara erfragte, welches Bier denn, ...
... und dabei gut zehn Marken runter rasselte. Er entschied sich für ein Löwenbräu. Den Namen kannte er, denn seine Lieblingsmarke, Radeberger, hatte Sara nicht. Ich war sicher, spätestens Mittwoch, war eine Kiste davon im Lager. Das kleine Buffet mit Häppchen bot wieder die gewohnt gute Auswahl. Britta wunderte sich, warum wir recht wenig davon aßen. Lis, die ahnte, was war, klärte sie und ihren Mann auf, dass es sich praktisch nur um Appetitmacher handele. Nach dem Abendessen, mal wieder etwas Leckeres aus dem Meer, gefolgt von einer prächtigen Tiramisu Nachspeise, war das Paar geschafft. Den Weg in ihre Suite fanden sie aber alleine, nachdem ihnen gesagt wurde, Frühstück sei ab 7:30 Uhr, an derselben Stelle. Ich sagte noch, die nächsten Tage sei für sie Urlaub angesagt, aber morgen würde sie jemand durch das Gelände führen. Sie sollen sich bequem und nicht zu warm anziehen, vor allem gute Laufschuhe. Kurz erklärte ich auch noch, wo die Zimmerbar stand und, dass sie natürlich frei sei. Es gab noch eine Runde Gutenachtbussis und ihr erster Tag in Italien war gelaufen. *** Im Bett waren wie selbstverständlich alle meine Frauen da. Natürlich wollten sie informiert werde. Geschäftliches wie gewohnt zuerst. Das war schon von Anfang an in unserer Bettgesellschaft so. Kim war die Erste, die sprach. Ich weiß nicht wieso, vielleicht sind wir deshalb auch nie verarmt, aber sie war schon immer hinter dem Geld her, wie der Teufel hinter der armen Seele. Lis und ich konnten sie ...