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Ein Leben in Bedrangnis Neubeginn 08
Datum: 10.01.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byachterlaub
... ihr eine gewisse Hinwendung zu meiner Person verursacht haben mögen. Denn die Frau war damals deutlich mehr als zwanzig Jahre älter als ich und gehörte kaum mehr zu meiner Zielgruppe. Indes kam es trotz alledem nie zu Begegnungen außerhalb unserer Wege durch Wald und Flur. Nur ein einziges Mal musste ich das schmucke Einfamilienhaus der beiden Laufkameraden aufsuchen. Wir hatten für ein kleines Sommerfest gesammelt, das bei ihnen zuhause stattfinden sollte. Ich sollte die Gelder einsammeln und musste dafür bei dem einen oder anderen vorbeifahren. Meist hatten nämlich die meisten kein Geld dabei oder vergaßen es mitzubringen. So klingelte ich gegen sieben Uhr abends auf der Neckarstraße 7. Mechthild öffnete mir schon mit dem Bemerken, dass ihr Mann erst morgen von einer Geschäftsreise zurückkommen werde. Sie bat mich herein und bot mir eine kühle Limonade an, die sie selbst bereitet hatte. Gerne wollte ich vielleicht für eine viertel Stunde mich auf dem bequemen Sofa ausruhen. Dass ich über Nacht dort bleiben würde, hätte ich mir im Traum nicht ausgemalt. Während ich erschöpft vom Tag und der starken Hitze gedankenverloren dasitze, verschwindet die Dame des Hauses in einen Nebenraum. Sie bittet mich kurz auf sie zu warten. Ich vernehme das schleifende Geräusch eines Kleiderschranks. Später höre ich das Wasser im Bad rauschen. Währenddessen bereite ich mich innerlich auf meinen Heimweg vor. Mechthild ist keine Frau, an die man allzu viele Gedanken verschwenden ...
... sollte. Sie trägt Minipli, was ihrer wie gegerbt erscheinenden Gesichtshaut eine gewisse Frische verleiht. Für ihr Alter hat sie eine famose Figur. Sie ist schlank ohne Bauchansatz. Aber auch ihre Hände weisen jene dünne Hautstruktur auf wie ihr Gesicht. Dies ist ohne Zweifel dem Alter geschuldet. Brüste hat diese Frau auch. Aber sie sind klein. Das sieht man, ohne genau hinblicken zu müssen. Wahrscheinlich, denke ich, hat sie nur kleine Hügel mit Miniknospen. Auffallend sind vor allem ihre Oberschenkel. Sie stehen in deutlichem Kontrast zum übrigen Körper. Denn sie scheinen aufgedunsen und dicklich. Dort hat sich ganz offensichtlich das ganze Fett und Wasser angesammelt. Als Mechthild wieder das Wohnzimmer betritt, hat sie sich verändert. Unter ihrem dünnen Hemdchen blinken mich zwei nussgroße dicke braune Knubbel an, die auf einer kaum erkennbaren Anhöhe stehen. Sie muss den Büstenhalter abgelegt haben, durchfährt es mich. Als sie sich in Richtung auf das Sofa nähert kommt mir ihr Oberkörper im Licht der fallenden Sonne wie nackt vor. Ich rieche ein schweres Parfüm. Sie hat es offensichtlich gerade eben aufgetragen. Denn die Schwaden steigen mir sofort durch die Nase in den Kopf. Im Nu bin ich wie benebelt. Ich bin furchtbar empfindlich gegenüber solchen starken Gerüchen. Wenn ich ihnen nicht durch Flucht entgehen kann, lähmen sie mich und schränken meine geistige und körperliche Beweglichkeit ein. So bleibe ich entgegen meinem kurz zuvor gefassten Plan erst ...