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Die Botschaftsangestellte
Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bydevotanalgeileLehrerin
„ Na toll", denke ich, als ich durch mein Bürofenster nach draußen blicke. Pünktlich zum Dienstschluss hat es wieder angefangen zu regnen, ob wohl es Sommer ist und total warm, und dementsprechend war ich gekleidet. Ich heiße Kristina, bin eine 28 jährige "Spezialistin für Bürokommunikation" und in unserer Deutschen Botschaft in diesem osteuropäischen Land im Kaukasus angestellt. Durch meine Grösse von 1,88 und einem Gewicht von 65 kg war ich eher ein Modeltyp. Meine blonden gut schulterlangen gewellten Haare umspielten mein sehr hübsches Gesicht mit den leuchtend blauen Augen. Meine festen Brüste passten in 80B, kleine Nippel waren von kleinen Vorhöfen mit kleinen Warzen umgeben. Meine Wespentaille, Knackpo und endlos lange wohlgeformte Schenkel rundeten mein Äußeres ab. Meine wahre Arbeit war jedoch eine ganz andere. Ich arbeitete für den BND. Nachdem ich den PC herunter gefahren hat und mich auf den Weg zur Tiefgarage macht, fällt mir auf, dass sich die männlichen Kollegen ob meiner Erscheinung wieder den Hals verrenken. Ich trage heute ein tailliertes graues Jacket mit einem den halben Oberschenkel bedeckenden Rock, einer weißen Bluse, weißem Spitzen-BH und einem winzigen String, mit schwarzen fast kniehohen Lederstiefen mit 12 cm Absätzen. Ich liebe es mich schön und elegant zu kleiden. An meinem Wagen angekommen bin ich froh einigermassen trocken geblieben zu sein. Bei der Ausfahrt aus dem Botschaftsgrundstück lächel ich dem Pförtner noch freundlich zu. Auf ...
... meiner Fahrt kommt mir der Gedanke, ob ich nicht noch einen Abstecher in den Club um die Ecke meiner Wohnung auf einen kleinen Absacker nehmen sollte. Den Gedanken verwerfe ich schnell. Ich will nicht wieder diesem aufdringlichen einheimischen Polizisten begegnen, dem ich bei meinem letzten Besuch eine derbe Abfuhr erteilt hatte. Auf meine arrogante Art und Weise, wenn ich Jemanden absolut nicht mag, hatte ich ihm zu verstehen gegeben, dass einer wie er bei mir keine Chance hat. Bedröppelt und unter dem Gespött seiner Kollegen ist er dann abgezogen. Im Rückspiegel fällt mirr auf, dass sich ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht nähert; ein mulmiges Gefühl macht sich in meinem Magen breit. Als dieser auf meiner Höhe angekommen ist, bemerke ich darin die beiden Beamten, die mir bedeuten rechts ranzufahren. Ich fahre an den Straßenrand und wühle in meiner Handtasche, in dem ich mal wieder ein Kompass gebraucht hätte, nach dem Führerschein und den Fahrzeugpapieren. Zusätzlich nehme ich noch meinen Botschaftsausweis aus der Tasche. Dieses Stück Papier hält in der Regel die Polizisten davon ab, einen Fahrer mit einem westlichen Wagen abzukassieren. Dies ist in diesem Land unter fadenscheinigen Gründen immer wieder der Fall. Der erste Beamte nähert sich dem Wagen. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen. Ich lasse die Scheibe herunter und als ich den Polizisten erblicke, versetzt es mir einen Stich in die Magengegend. Es handelt sich doch tatsächlich um den aufdringlichen Kerl ...