1. Die Botschaftsangestellte


    Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bydevotanalgeileLehrerin

    ... aus dem Club. Als er mich erblickt, setzt er ein hämisches Grinsen auf.
    
    „Na, wen haben wir denn da?", fragte der Beamte scheinheilig. Er wusste genau wen er da vor sich hatte. Schließlich ist er Kristina von der Botschaft aus gefolgt. Die Demütigung die er im Club erlitten hatte, kann er schließlich nicht auf sich sitzen lassen. Der arroganten Tussi gehört eine gehörige Abreibung verpasst.
    
    „Bin ich zu schnell gefahren?", wollte ich mit Unbehagen wissen. „Hier ist mein Ausweis der Botschaft. Die wird das für mich regeln."„Kleine, dieser Wisch wird dir hier auch nicht helfen", entgegnete der Beamte. „Und jetzt raus aus dem Wagen, aber schön langsam", forderte er in einem scharfen Befehlston.
    
    Ich gehorchte und öffnete die Wagentür. Langsam stieg ich aus dem Wagen. Mein Anblick verschlug dem Polizisten fast dem Atem, beim Aussteigen musste ich die langen Schenkel etwas spreitzen um auszusteigen, und er hatte sich genauso gestellt, dass er mir unter den Rock schauen konnte und da sich mein Rock durch das Sitzen noch höher geschoben hatte musste er den Ansatz meiner halterlosen Strümpfe und meinen String sehen. Genauso hatte er sich das Wiedersehen erträumt. Die elegante Tussi in Ihrem Designerkostüm und mit den hochhackigen Lederstiefeln. Er würde seinen Spaß mit Ihr haben und ihr eine gehörige Abreibung verpassen.
    
    „Umdrehen zum Wagen und die Hände auf das Dach. Beine spreizen", kam der Befehl. „Aber....", noch ehe ich weiter reden konnte, wurde ich rüde umgedreht ...
    ... und gegen den Wagen gedrückt. „Keine Widerrede. Du machst was ich dir sage, oder du wirst mich richtig kennen lernen."
    
    Ängstlich stand ich am Wagen, mit den Händen auf dem Dach und gespreizten Beinen. Mit meiner Kampfausbildung, die ich genossen habe, hätte ich Beide in wenigen Sekunden zum schlafen geschickt, doch wir waren gehalten uns so unauffällig wie möglich zu verhalten um ungestört arbeiten zu können. Nur, wann war der richtige Zeitpunkt um sich zu wehren, das sagte einem natürlich Keiner, noch nicht mal die Handbücher über Verhalten.
    
    In der Zwischenzeit näherte sich der zweite Beamte und öffnete meinen Wagen. Als er ihn durchsuchte, ich protestierte lautstark und wurde dafür vom Anderen in den Haaren gepackt, den Kopf zog er mir daran zurück und zischte mir ins Ohr dass ich meine Klappe halten solle, stieß der auf eine Mappe mit dem Wappen der Botschaft. Als er die Mappe öffnete und darin blätterte, stieß er einen anerkennenden Pfiff aus.
    
    „He Igor, die Kleine hier hat gute Arbeit geleistet. Hier sind Unterlagen über die Zusammenhänge in der Organisation, aber vom Feinsten. Ich denke, mit den Papieren hier können wir einiges anfangen." rief Alexei seinem Kollegen zu. Scheisse dachte ich, was mache ich jetzt, aus den Unterlagen; über die organisierte Kriminalität, einschliesslich Waffenschmuggel und Zuhälterringen und vor Allem über den Inlandsgeheimdienst; ging hervor dass ich eine Spionin war.
    
    Das Ganze wird ja immer besser denkt sich Igor. Er kann sich an ...
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