1. Ein Leben in Bedrangnis 10


    Datum: 03.02.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byachterlaub

    Allein zu Haus
    
    Die bevorstehende Examenszeit verhinderte, dass der Kontakt mit Nadine allzu intensiv wurde. Ich wusste um den Stress und um die Notwendigkeit, Abstand von den Dingen zu gewinnen. Meine Unterstützung sah ich darin, mit Nadine möglichst viel außer Haus zu unternehmen. Das reduzierte die Gefahr, sich emotional fest zu binden, führte uns allerdings auf der freundschaftlichen Ebene durchaus wieder zusammen.
    
    Neben Kino- und Theaterbesuchen haben wir an einem sehr schönen sonnigen Vorfrühlingstag die Wilhelma in Stuttgart besucht. Es war ein herrliches Erlebnis, das uns nicht nur die Schönheit von Flora und Fauna nahe brachte. Eng umschlungen schlenderten wir durch die Anlagen, bestaunten die Tiere in ihren Gattern und Käfigen und konnten sogar das Wachstum der Krokusse von der Nähe bestaunen.
    
    Natürlich endeten die Abende meist im Bett. Aber das gehörte dazu und hatte das zuweilen Gezwungene der Vergangenheit verloren. Nadine hatte sich auf meinen Rat hin zwischenzeitlich um einen Auslandsaufenthalt in England gekümmert. Sie wusste, dass bis zum Antritt ihres Referendariats mindestens noch ein halbes Jahr verstreichen würde. So hat sie die Gelegenheit wahrgenommen, ihre Fertigkeiten über ein von der Europäischen Union finanziertes Programm auszubauen und damit gleichzeitig die Möglichkeiten am heimischen Arbeitsmarkt zu verbessern.
    
    Es war mir klar, dass sie ihr Examen mit hervorragendem Erfolg bestehen würde. Dazu hat, da war ich mir sicher, vor allem ...
    ... ihr äußeres Erscheinungsbild beigetragen. Denn sie hat wohl das Meiste dem Ergebnis der mündlichen Prüfung zu verdanken gehabt. Wenn die Prüfer von ihrem Aussehen nur halb so stark wie ich zu beeindrucken waren, konnte nichts schief gehen.
    
    Schon bald danach war die Zeit des Abschieds gekommen. Sie wusste genau, wie sie ihn mir versüßen konnte. Noch immer klingen mir ihre Worte am Telefon nach. „Morgen fahre ich. Du bringst mich zum Flughafen." Und mit rauchiger Stimme fügte sie hinzu: „Ich brauche heute keinen Schlaf."
    
    Schon hinter der Wohnungstür riss sie mir die Kleider vom Leib. Sie hatte ein Bad zur Entspannung eingelassen. Die Wanne schwappte beinahe über, als wir uns gegenüber hinein setzten. Ihre massigen Brüste leuchteten mich an. Mein Schwanz wurde ganz steif. Wir befummelten ein wenig den Unterleib des anderen. Mehr geschah nicht, auch als wir uns intensiv wechselseitig abtrockneten.
    
    Irgendwie hatte uns das Bad müde gemacht. Wir schliefen deshalb eine Weile. Als ich vielleicht nach einer guten halben Stunde die Augen aufschlug, blinkte mich Nadine schon an. Sie stützte sich auf ihrem rechten Unterarm ab, so dass ihre wundervollen Brüste bis zum Laken hinabhingen.
    
    Sogleich machte ich mich daran, mich mit ihnen zu vergnügen. Dieses Fleisch war so zart und gleichzeitig so fest. Ich hätte mich auf Stunden darin versenken können. Schon warf sich Nadine auf mich, richtete sich auf und servierte mir ihre Köstlichkeiten unmittelbar vor den Augen.
    
    Diesen Drang ...
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