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Die Mitte des Universums Ch. 13
Datum: 10.02.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland
13. Kapitel -- Eine neue Spielwiese Es war mittlerweile November, und das Wetter war ein wenig kühl. Nguyet war bei ihrer Freundin eingezogen und sagte, sie würde einen Tag frei nehmen, damit wir uns unter der Woche treffen könnten. Wir entschieden uns für nächsten Dienstag, und sie sagte mir, wo die Wohnung war. Es klang so, als ob es der gleiche kleine Apartmentkomplex war, wo ich mich letzten Sommer mit Tuyet, der 18-jährigen, getroffen hatte. Immerhin schien es aber eine andere Wohnung zu sein. Ihre Mitbewohnerin arbeitete tagsüber, so dass wir eigentlich genug Zeit hatten. Ich musste nur halb Fünf oder so wieder verschwunden sein. Nguyet wollte schon, dass ich ihre Freundin auch mal kennenlernte, nur nicht so schnell. Am Dienstagmorgen schrieb sie mir allerdings, dass sie doch für ein paar Stunden auf Arbeit musste, aber definitiv halb Drei wieder zurücksein würde. Ich sollte um diese Zeit auf der anderen Straßenseite warten, bis sie mir von oben, aus der Wohnung, eine SMS schreiben würde, dass die Luft rein wäre. Ich hielt mich natürlich an die Anweisungen, und als sie im vierten Stock verschwand—das Treppenhaus war außen am Gebäude—und mir dann gleich eine Nachricht schrieb, ging geradewegs nach oben. Sie öffnete die Tür, und wir küssten uns. Sie sagte, dass sie schnell duschen müsse, und für eine Zehntelsekunde dachte ich, dass wir vielleicht zusammen duschen sollten. Aber, naja, ich hatte auch gerade erst geduscht zu Hause, und sie war ja soeben erst von ...
... Arbeit gekommen, also sagte ich doch nichts. Bevor sie im Bad verschwand, zeigte sie auf das Buch auf dem Tisch, das ich mir derweilen ankucken sollte. Ich sah mich aber erst mal in der Wohnung um. Alles war angenehm, hübsch und sauber. Ihre Freundin hatte wohl das Schlafzimmer, und Nguyet das Wohnzimmer hier, in dem ich gerade stand. Das Buch auf dem Tisch war Leonardo da Vincis Skizzenbuch , aber als ich begann, darin zu blättern, fielen ein paar Zeichnungen heraus. Sie waren im Stile Leonardos gehalten: ein Arm, ein muskulöses Bein und ein auf dem Rücken liegender Mann. Alle diese Zeichnungen waren sehr sauber mit Bleistift ausgeführt und wirklich exzellent. Ich erinnerte mich jetzt, dass Nguyet einmal erwähnt hatte, dass sie gern und gut zeichnete. Als sie aus der Dusche kam, trug sie einen älteren, weißen, flauschigen Pullover mit ein paar Blumen vorn drauf und weiße, weiche Shorts, die ihr eine Nummer zu groß waren. Sie sah aus wie ein Tennis-Profi aus den 1970ern. Ich bezweifelte, dass sie einen BH trug. Sie legte sich auf die Bettcouch in der Zimmerecke und stopfte sich ein Kissen unter den Kopf. Sie war wohl früh aufgestanden und deshalb ein wenig müde. Sie hatte ihre Beine vor ein paar Tagen rasiert, und ihr schlanker Körper sah zum Anbeißen aus. Bei manchen Frauen, wie bei Nguyet, konnte man an der Seite die Linie unter dem großen Oberschenkelmuskeln gut sehen, was mich schon immer antörnte. Ich wollte aber erst einmal abwarten, ob sie mich auf die Couch ...