1. Die Mafia-Braut und ihre Schwester 02


    Datum: 12.02.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byrkcool

    ... Schreien des Mädchens angelockt, nahte auch endlich Hilfe. Alle sahen sie die arg zerknitterte Eurasierin und alle vermuteten sogleich, dass sich einer am schönen, jungfräulichen Mädchen vergangen hatte. Dann war endlich der Vater da. Ihre Schwester stürzte auch weinend herbei und sie nahmen die heftig zitternde Cai-Bao tröstend in die Arme. Von da an hatte niemand mehr Cai-Bao in der Gegend gesehen. Ihr Vater hatte sie persönlich zur besten Pflege und nachher in die Schweiz ins teuerste und beste Mädchen-Internat gebracht.
    
    Cai-Bao erinnerte sie sich in ihrer Trauer an die schöne Zeit im Internat zurück. „Ich könnte jetzt wirklich eine der vielen zärtlichen Freundinnen hier gebrauchen", dachte Sie verzweifelt. Damals, 18-jährig war sie da, hatten sich die Mädchen noch gegenseitig getröstet. Sie waren auch mal, wenn die Seele brannte, unter die Decke eines anderen Girls geschlüpft, hatten sich zärtlich gestreichelt, geküsst, gedrückt und hatten das gemacht, was man halt in einem Internat so macht.
    
    Leid und Freude lagen schon damals nahe beisammen, so erinnerte sie sich trotz ihrer Trauer mit kurzem Schmunzeln: „Einmal hatte es sogar einen Mösen-Wettbewerb gegeben. Es ging darum, wer die „Schönste" besass, wer auch das schönste Kunstwerk mit den Schamhaaren zustande gebracht hatte." Das eurasische Mädchen hatte im Internat auf diese Weise spielerisch gelernt, den Körper vollständig zu pflegen, so dass er auch unten erotisch ausschaute. Und ja, manchmal wurde damals die ...
    ... heimliche Stelle sogar geküsst und mit der Zunge gereizt. Da waren Haare die hinderten nicht ideal. Darum war seither die Stelle zwischen Cai-Baos Beinen speziell sorgfältig gestylt, das machte sie nur für sich selber und sonst für niemanden.
    
    Trotzdem sie sich nun in der Not nach den Freundinnen sehnte, war Cai-Bao nicht lesbisch. Nein, wirklich nicht. Aber sie stand seit je her allen Experimenten aufgeschlossen gegenüber.
    
    Die Gegenwart liess sie wieder heftig aufschluchzen. Sie war tatsächlich die letzte Wannagat, sie die im dunkelroten Babydoll auf ihrem Bett liegend auf den Schlaf wartete. Es klopfte. Cai-Bao hörte vor lauter Weinen und Schluchzen nichts.
    
    Boris, Vaters Stellvertreter und auch ihr Vertrauensmann, trat schüchtern in ihr Schlafzimmer und setzte sich zum schönen Mädchen aufs Bett, nahm sie in seine starken Arme, tröstete und streichelte das verstörte, unglückliche Kind. Dabei flüsterte er ihr zu: „Nicht weinen, du musst jetzt stark sein, wir brauchen dich." Er hörte ihr Schluchzen, spürte ihren Herzschlag, und ihr schneller Atem verriet ihm ihren Schockzustand. Auf der anderen Seite spürte er auch Hitze. Er musste sie für sich gewinnen, hier und jetzt, sollte nicht das ganze Unternehmen den Bach runter gehen.
    
    Boris war ein Heuchler und Verräter, denn er pflegte auch Kontakt mit dem Mafiaboss Hassan Hoxah. Er spielte sein eigenes Spiel hier. Er wollte sich hier zum Capo hoch vögeln. Doch da werden wohl noch gewichtigere Leute ein Wort mitsprechen ...
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