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Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... diesen Typen? Ein Kunde von ihr konnte er doch wohl schlecht sein, oder etwa doch? Xena war für ihre Verhältnisse relativ dezent gekleidet. Sie trug eine enge, schwarze Jeans, Reitstiefel und eine weiße Bluse. Ihr Gesicht sah wie immer herrisch aus. Karl hatte sich oft gefragt, wie die Domina wohl ohne ihr Make-up wirken würde. „Du bist doch einer unserer Schläger gewesen? Stimmt´s?", suchte die große Domina die Bestätigung ihrer Vermutung. Thaos Augen weiteten sich. Sie stand auf und ging um das Bett herum. Karl versuchte vergeblich, sie zurückzuhalten. „Einer von den beiden, die ihren Kollegen so einfach in Stich gelassen haben, oder etwa nicht?", hakte Xena nach. Patrick wurde blass. Er hatte Xena sofort wiedererkannt und auch die Punkerin war ihm jetzt ein Begriff. Sie war damals ja der Anlass gewesen, dieser Brillenschlange eine Abreibung zu verpassen. Erst jetzt hatte er begriffen, woher er Karl kannte. „Bist ein ziemlich feiges Würmchen, wie ich finde.", setzte Xena noch eins obendrauf. Thao war kurz vorm Ausrasten. Karl konnte sehen, dass sie kurz vor einem Ausbruch stand. „Ihr beiden lasst ihn in Ruhe! Verdammt, ich brauche Ruhe!" Er schrie die Worte ungehemmt in den Raum. „Wichser!", zischte das Punkermädchen und kehrte widerwillig zu Karls Bett zurück. Xena hingegen blieb bei dem Jungen sitzen. „Ich lass ihn gleich in Ruhe, Karl. Ich möchte nur noch eins geklärt wissen." Sie wandte sich dem jungen Mann zu, dem Schweiß auf ...
... die Stirn getreten war. „Du bist bei der Russenmafia, stimmt´s? Andreas hat es erzählt.", wollte Patrick von der großen Blondine wissen. Xena musste sich wegdrehen, um ein Lachen zu unterdrücken, während Thao, Amelie und Karl sie erstaunt ansahen. Mühsam fasste sie sich wieder und wandte sich dem jungen Mann zu. „Andreas hat dir das erzählt?" Jetzt brachte sich auch Amelie ins Gespräch ein. Endlich hatte sie verstanden, worum es ging. „Ihr meint wegen der Feier? Andreas? Der aus Deiner Klasse, Karl?" „Das ist doch alles vergessen. Ich habe keine Lust, das Ganze noch mal aufzuwärmen.", versuchte Karl, die Situation zu entschärfen. Dann wandte er sich an Xena. „Lass ihn in Ruhe! Er macht ja nichts. Und bis jetzt haben wir uns gut verstanden." Xena nickte zwar, ließ dann aber ihre Hand heftig in Patricks Gesicht klatschen. „Das bleibt auch so, Süßer! Wir verstehen uns, oder?" Patrick antwortete nicht, nickte aber verhalten, was Xena ausreichend erschien. „Braver Bursche. Bleibst dem Hafenbecken in deinem Viertel lieber fern, was?" Sie drehte sich von ihm weg und grinste Thao vielsagend an. Die musste sich zusammenreißen. Es reichte ja schon, dass Xena als Domina spacig genug war, aber nun auch noch als Mafiabraut? Sie ahnte den Hintergrund. Wahrscheinlich hatte Andreas keine andere Möglichkeit gesehen, um die Rache der drei Typen zu unterbinden. „Das ist passiert, während Ihr am Vögeln wart?" Xena lachte, während Amelie verlegen zu ...