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Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... das auch sein bei dem Vater. Ich meine, ich dachte meiner wäre Scheiße. Ein gewalttätiger Säufer ist er, der sich an seiner eigenen Tochter vergeht, während die Mutter zusieht und diese Scheiße auch noch deckt." Heike sah kurz aus dem Fenster. „Sie hat nur einen Vorwand gebraucht, um abzuhauen. Das ist er gewesen. Ich glaube nicht, dass sie noch mal zurückkommt. Sie ist volljährig, wurde von ihrer Familie nur missbraucht und ausgenutzt, ich kann sie verstehen. Mir tut nur der Junge leid." Die Pflegerin drehte sich zu Karl um. „Woher kanntest du Lena?" Karl konnte sich nicht beherrschen und seine Tränen unterdrücken. „Der Junge war mein bester Freund." Heike schreckte zusammen, während Patrick ihn aufmerksam ansah. „Hey! Tut mir echt leid, Mann. Freunde zu verlieren ist schon scheiße." Die junge Frau warf dem Jungen mit dem Kopfverband noch einen mitleidigen Blick zu, dann musste sie weiter. Kurz blieb sie aber noch einmal an Karls Bett stehen. „Du kannst dir mit einem sicher sein, leicht hat Lena seinen Tod nicht genommen." 14. Der Besuch „Hey, Süßer! Schau mal!" Karl war wieder eingedöst, nachdem ihm Patrick nach langen Stunden endlich etwas Ruhe gegönnt hatte. Sein Zimmergenosse war sehr redselig und konnte nur mit Mühe seine Klappe halten. Jetzt aber starrte er nur die drei Frauen an, die sich auf seinen Bettnachbarn zu stürzen schienen. „Mensch, Karl! Was machst du für Sachen? Geht's wieder?" Die große Blondine beugte sich über ...
... den Jungen und strich ihm über die Stirn. „Armes Hascherl!" Karl wurde rot. „Genau so habe ich mir das vorgestellt. Genau so!" Stöhnte er. Wenigstens hielt sich Amelie im Hintergrund. Thao setzte sich an den Bettrand und sah besorgt auf ihren Freund hinunter. „Flipp nicht gleich aus, wir halten uns zurück. Stimmt´s, Xena?" Amelie winkte Karl nur zu. Sie hatte tatsächlich feuchte Augen. „Du hattest echt Glück, das zu überleben! Viele Menschen sterben bei so etwas." Thao drehte sich zu ihr um. So ähnlich hatte sie vor einigen Stunden noch selbst gedacht. „Ist er aber nicht. Sah aber hart aus, kann ich dir sagen." Karl stöhnte und verdrehte die Augen. Er hasste es, wenn er thematisiert wurde, und versuchte, das Interesse der Mädchen von sich abzulenken. „Das ist übrigens Patrick, mein Zimmergenosse. Er kennt Lena." Thao betrachtete den Jungen aus dem Nachbarbett jetzt genauer. „Scheiße, oder? Weißt auch nicht, wo sie hin ist, oder?" Der Junge schien aus irgendeinem Grund nervös zu sein. „Naja. Sie war halt von einem auf den anderen Tag weg. Keine Nachricht, nichts. Ich glaube, Karls Freund war bei ihr einfach der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat." Xena schob Amelie zur Seite und näherte sich dem Bett von Karls Zimmergenossen. „Wir kennen uns!" Ihre Stimme wurde dunkler und bekam etwas Bedrohliches. Patrick schien nervös zu werden und das bei seinen Machosprüchen? Karl war überrascht. Und woher kannte Xena ...