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Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... auch, den ich kenne. Ich habe mich geirrt, aber das hat es nicht leichter werden lassen. Glaub mir das! Er hat mir keine Ruhe mehr gelassen, Xena. Jeden Tag klingelte mein Handy, unentwegt ist er vor meiner Tür gestanden oder hat mich von der Schule abgeholt. Er hat mir sogar Blumen geschenkt und Pralinen." Sie sah auf ihre Füße hinunter. „Ich habe versucht, mich ihm zu erklären, Xena. Aber er wollte nicht hören. Nur weil er seinen Schwanz in mich reinstecken durfte, schien er zu glauben, dass ich ihm gehörte. Ich habe ihn angeschrien, ihn bedroht und beleidigt. Doch er kam immer wieder. Ich hielt es einfach nicht mehr aus!" „Was hast du ihm gesagt?" Lena biss sich auf die Lippen, während eine Träne über ihre Wange rollte. „Dass, wenn er mich noch einmal trifft, ich nicht mehr leben mag." Sie warf Xena einen leeren Blick zu. „Wenn ich mich mit Karl treffe ..." Sie legte eine kurze Pause ein und nickte Xena zu. „Dann lasst ihr mich in Ruhe?" Xena stand von ihrem Stuhl auf und ging zu Lena, die ihr mit den Augen folgte und instinktiv eine abwehrende Haltung einnahm. Doch die Frau in der schwarzen Lederkombination legte nur ihre Hand auf die Schulter des Mädchens. „Ich lasse dir meine Karte hier. Ruf einfach an, wenn du so weit bist. Wenn du magst, hole ich dich auch ab. Aber melde dich bitte, Lena. Es ist Karl wichtig und mir auch." Lena sah, nachdem sie sich die Karte angesehen hat, zu Xena hoch. „Warum dir?" „Du erinnerst mich an eine ...
... Zeit, in der es mir selbst nicht besonders gut gegangen ist." Lena glaubte zu verstehen. „Tut mir leid. Ich war ziemlich scheiße zu dir." Sie grinste auf plötzlich und zeigte auf ihr Handgelenk. „Die Uhr ... erinnerst du dich? Hast bestimmt geglaubt, ich verticke sie, oder?" Xena lächelte. „Passt schon, Lena. Ich haue jetzt ab und lass dich wieder in Ruhe. Du meldest dich, ja?" Das dünne Mädchen nickte ihr zu. 18. Amelies Feier „Geht's?" Karl nickte. Er hatte ab und an noch Kopfschmerzen, aber sonst ging es ihm wieder einigermaßen gut. Fünf Tage waren seit dem Unfall mittlerweile vergangen. Vorgestern hatte Xena mit Lena gesprochen. Noch hatte sie sich nicht bei ihm gemeldet. „Ich denke schon. Wenn es mir zu viel werden sollte, kann ich mir ja ein Taxi nehmen." „Als ob ich dich allein nach Hause fahren lassen würde! Lass uns einfach mal abwarten, wie es dir geht." Thao gab ihm einen Kuss und beobachtete dann Amelie, die gemeinsam mit ihrem Bruder einige Tische zusammenschob. „Wer kommt denn alles?" Amelie blickte Thao kurz an, während sie eine große Tischdecke ausbreitete und die Falten glatt zu streichen begann. „Ein paar aus meiner Klasse und von der Schule. Die meisten wollten nicht zur Fetti, aber zu meiner Überraschung haben nicht alle nein gesagt." Thao wusste genau, was sie meinte. Ihr fielen all die Spottnamen ein, mit denen ihre Freundin traktiert worden war und die sie ebenfalls gern genutzt hatte, um sich auf ihre ...