1. Briefe ohne Briefmarke


    Datum: 21.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: Anonym

    ... ihr Kissen, um sich wohlige Gefühle zu verschaffen. Sie fing immer an: sie rollte ihren Kissen zusammen, legte sich auf ihn und preßte ihre Muschi dagegen. Ihre Freundin schaute ihr dabei zu. Paar Minuten später fühlte sie immer eine kribblige Welle durch ihren Körper laufen, begleitet von einem totalen Glücksgefühl. Danach lag sie keuchend da und schaute ihrer Freundin zu, wie sie sich ebenfalls zum Orgasmus brachte (sie erfuhr erst Jahre später, was das Gefühl war). Damals dachten sie sich nichts dabei. Sie erzählten niemandem davon, weil sie insgeheim wußten, daß es etwas war, was geheimgehalten werden mußte, aber voreinander hatten sie keine Hemmungen. Es war ihr Spiel, etwas das sie verband, und überhaupt, wer hätte es ihnen verdenken können, daß sie etwas taten, was ihnen nicht schadete, sondern im Gegenteil wunderschön war? Sie hatten sich jedoch nie gegenseitig berührt, geschweige denn sich nackt gesehen. Das war etwas anderes. Doch genau davor hatte sie jetzt Angst. Während sie über diese Erinnerungen nachdachte, erkannte sie, mit wem sie darüber reden konnte. Sie hätte sich dafür ohrfeigen können, daß ihr das nicht früher einfiel. Mit Michael oder der Polizei durfte sie nicht reden, weil der Erpresser das ausdrücklich verboten hatte. Ihr Mann kam auch nicht in Frage. Doch niemand konnte etwas dagegen haben, wenn sie mit ihrer besten Freundin Julia darüber redete. Ihr war nicht ganz wohl bei dem Gedanken, ihr von ihren bisherigen Eskapaden und von ihrem ...
    ... Verhältnis zu erzählen, aber sie mußte sich jemandem anvertrauen. Ihr war eigentlich klar, daß sie sich deshalb keine Sorgen machen müßte. Sie kannte Julia seit ihrem Studium. Erst hatten sie sich überhaupt nicht beachtet, aber durch einen kleinen Zufall kamen sie zusammen. Sarah hatte gerade mit ihrem Freund Schluß gemacht, und sie hatten sich heftig gestritten. Als sie mit dem Auto nach Hause fahren wollte, hatte sie fast den Wagen von Julia gerammt. Die war erst stocksauer, aber als sie Sarahs tränenüberströmtes Gesicht sah, regte sich Mitleid in ihr und sie fragte Sarah, was los sei. So kamen sie ins Gespräch und trafen sich immer öfter. Julia half ihr, über die Trennung hinwegzukommen. Bald waren sie die besten Freundinnen und sind es auch geblieben.
    
    Sie setzte sich am Abend in den Wagen und fuhr zu ihr. Sie wohnte in einem Mehrfamilien-haus im zweiten Stock. Über ihr Handy rief sie sie vorher an, um sich zu vergewissern, daß sie zuhause war. Zum Glück hob sie ab und meldete sich mit ihrem Namen. Sarah sagte ihr, daß sie dringend was zu besprechen hätte und daß sie ihre Hilfe brauchte. Kurz darauf stand sie auch schon vor ihrer Tür und klingelte wild.
    
    \"Ja, ich komme schon, was ist denn in Dich gefahren?\", hörte sie Julia rufen. Die Tür öffnete sich und sie blickte in die braunen Augen ihrer Freundin. Sie hatte sich wohl noch schnell gebadet, denn ihre Haare waren naß und unordentlich und sie hatte einen weißen Bademantel an. Ihre schwarzen Strähnen streiften über ihre ...
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