1. Briefe ohne Briefmarke


    Datum: 21.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: Anonym

    ... Männer aus, die sie mit einem kurzen Blick auf ihren Körper belohnte. Sie amüsierte sich dann über ihre erstaunten Gesichter. Manche wendeten sich ab, andere versuchten, noch mehr Blicke auf sie und ihre Reize zu erhaschen, indem sie ihr unauffällig folgten, als ob sie den selben Weg im Kaufhaus nehmen müssten. Sie machte sich einen Spaß daraus, sie langsam in die Damen-Unterwäscheabteilung zu locken. Als sie dann dort von der Verkäuferin angesprochen wurden, merkten sie, wo sie waren und verliessen verlegen die Abteilung. Einer von ihnen war nicht so schüchtern, er sprach sie sogar an und wollte sie auf einen Abendessen einladen, aber sie lehnte höflich ab. Er sah zwar recht attraktiv aus, aber sie hatte fürs erste genug von heimlichen Geliebten. Sie brachten zuviel Gefahren mit sich. Sie machte schnell eine Polaroidaufnahme von sich in einem Spiegel und achtete darauf, daß das Warenangebot des Kaufhauses im Hintergrund erkennbar war. Auf dem Nachhauseweg stieg sie am Hauptbahnhof aus und hinterlegte das Bild in dem Schließfach.
    
    Die nächsten Tage verliefen ruhig und ohne unerwartete Zwischenfälle. Langsam gewöhnte sie sich daran, ohne Unterwäsche herumzulaufen. Sie mußte nicht mehr masturbieren, aber sie tat es dennoch, weil es ihr gefiel. Sie ertappte sich dabei, daß sie die nächste Aufgabe erwartete. Sie fand ihn eine Woche nachdem sie die letzte erhalten hatte. Die Aufgabe gefiel ihr allerdings nicht so sehr. Sie hatte gehofft, er würde sie wieder auf die gewohnte Art ...
    ... herausfordern, weitere exhibitionistische Spielchen mit ihr treiben, um seine eigenen voyeuristischen Triebe zu befriedigen. Doch sie lag falsch. Die neuen Instruktionen waren ein großer Schritt in die Extreme. Sie hatte zum ersten Mal, seitdem sie erpresst wurde das Gefühl, daß sie Hilfe braucht. Sie wollte es nicht tun. Sie las die Zeilen nochmal:
    
    Sie haben wieder alle meine Instruktionen zufriedenstellend ausgeführt. Damit Sie aber nicht glauben, daß ich nur Spaß mache, gebe ich Ihnen jetzt eine weitaus schwierigere Aufgabe. Ganz einfach: Sie gehen in eine Lesbenbar, schleppen dort eine Frau ab, haben Sex mit ihr und lassen sich in einer eindeutigen Pose fotografieren. Achten Sie darauf, daß sie auf dem Bild zu erkennen sind!! Sie haben eine Woche Zeit! Egal, wie oft sie den Text las, es gefiel ihr nicht. Sie hatte sich noch nie über dieses Thema Gedanken gemacht. Sie wollte nie mit einer Frau schlafen, nicht, weil sie den Gedanken verabscheute, sondern weil er ihr noch nie in den Sinn gekommen war. Sie konnte es sich jetzt immer noch nicht vorstellen. Sie und eine wildfremde Frau! Nein, das konnte nicht sein, dachte sie sich. Je mehr sie überlegte, umso verzweifelter wurde sie. Sie konnte das nicht tun. Es ging einfach nicht. Es hätte sie zuviel Überwindung gekostet. Als sie ungefähr 10 Jahre alt war, spielte sie mit ihrer damaligen Freundin lustige Spielchen. Wenn sie erschöpft vom Herumtollen nach Hause gekommen waren, verschwanden sie in ihrem Zimmer. Sie benutzten ...
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