1. Familienpflichten


    Datum: 21.02.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byRafe_Cardones

    Nach meiner Schule, die ich mit der mittleren Reife abgeschlossen hatte, entgegen aller Versuche meiner Eltern, mich zum Abitur und durch die Uni zu bringen, war ich zu Hause ausgezogen.
    
    Ich war zwar erst 17, als ich meine Ausbildung begann, aber das wenige Geld reichte mir. Ich wollte mit der geldgeilen Familie, meinem Vater, der immer nur mehr Geld verdienen wollte, meiner Mutter, die dieses Geld mit vollen Händen rauswarf, und von meiner Schwester, die genauso wie unsere Eltern wurde, nichts mehr zu tun haben.
    
    Als ich grade mit meiner Ausbildung fertig war, starb meine Oma, die Mutter meines Vaters, die als einzige meinen Weg unterstützt hatte.
    
    Sie war schon alt und so starb sie einfach.
    
    Zuerst dachte ich an ihre moralische Hilfe, die Unterstützung, die sie mir bei jedem ihrer Anrufe gab, und wie sie sich dabei gegen meinen Großvater, ihrem Mann durchsetzen musste, doch dann bekam ich einen Brief von ihr, in dem sie mir ankündigte, dass ich eine kleine Überraschung erben würde.
    
    Dieser Brief kam erst nach ihrem Tod bei mir an, denn er war beim Gericht, zusammen mit dem Testament, hinterlegt worden, und war eine der ersten Bestimmungen, die vom Erbschaftpfleger ausgeführt wurde.
    
    Bei der Trauerfeier waren alle da. Oma hätte gesagt "Die Geier warten". Meine Mutter, mein Vater, und auch meine Schwester, die vor kurzem mit ihrem Studium fertig geworden war und nun ganz groß in die Wirtschaft einsteigen wollte.
    
    Des weiteren natürlich mein Opa, der im Rollstuhl saß, und einige, die ich nicht kannte, die sich aber wohl auch überzeugen wollten, dass Oma tot sei, und sie etwas erben könnten.
    
    Oma hielt zwar nicht viel vom Geld, doch gehörte ihr die Firma, in der mein Vater den großen Maxen spielte.
    
    An der Testamentseröffnung konnte ich nicht teilnehmen, da ich in einem wichtigen Projekt bei meinem Arbeitgeber steckte, und ich nicht weg konnte.
    
    Die beim Erbschaftgericht sagten mir, dass die Anwesenheit bei der Testamentseröffnung keine Pflicht sei, selbst wenn man etwas erben würde.
    
    Ein paar Tage später musste ich eine Postzustellungsurkunde abholen, die eine Abschrift des Testaments und eine Erläuterung enthielt, was ich geerbt hätte.
    
    Oma war am Ende doch noch richtig böse geworden.
    
    Die Firma wurde nicht vererbt, sie kam in eine Familienstiftung, in deren Vorstand keiner aus der Familie ein Mitspracherecht haben würde.
    
    Erst die dritte Generation dürfte in den Stiftungsrat gewählt werden, und auch immer nur so viel, dass die Familienmitglieder maximal 30% der Stimmen auf sich vereinigten.
    
    Mein Vater blieb Angestellter, ich würde, und wie es aussah als einziger, zusätzlich regelmäßig etwas aus der Stiftung beziehen können.
    
    Und zwar die Hälfte der Bezüge meines Vaters. Wenn ich heiraten würde, würde es auf die gleiche Höhe steigen. Maximal.
    
    Ich musste das Geld aber nicht nehmen. Das war nur das, was ich, wenn ich es haben wollte, maximal bekommen könne.
    
    Um dieses Geld zu bekommen, müsste ich aber ...
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