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Die Geschichte der V. Teil 03
Datum: 15.03.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: bysirarchibald
... mit deiner, oder besser, unserer Geschichte hausieren gehen.« Ganz gekränkt sah Marc mich an: »Was denkst du denn von mir? Kein Wort davon kommt über meine Lippen. Nicht mal Ricky erfährt was davon, ehrlich.« »Ich meinte ja auch nur. Du solltest aber schon wissen, daß das zwischen uns nicht so weitergehen kann. Hoffentlich wünschst du dir in den nächsten Ferien was anderes.« »Ich werde mir sicherlich wieder was wünschen,« grinste Marc, »ob es aber was anderes sein wird? Also, das weiß ich noch nicht. Ich an deiner Stelle wäre da nicht so sicher.« In diesem Augenblick lief der Zug in den Bahnhof ein und enthob mich jeden weiteren Kommentars. Eine kurze Umarmung war uns noch möglich und ein kleiner Kuß, den ich, wie immer, auf die Wange bekam. Kurz darauf war Marc im Zug verschwunden, der sich unmittelbar danach in Bewegung setzte. Wieder in meiner Wohnung empfand ich die Leere, die ohne Marc in ihr herrschte, zum ersten Mal als bedrückend. Marc fehlte mir schon jetzt und dabei hatte ich ihn doch gerade erst verabschiedet. Irgendwie würde ich die Zeit bis zu den Osterferien schon überstehen, überstehen müssen. Hatte ich mich während Marcs Internatsaufenthalten sonst immer sehr auf meine Freiheiten gefreut und sie freizügig genossen, indem ich häufig ausging, Freunde besuchte, liebe Freunde, wenn ich so sagen darf, oder mir auch neue Bekanntschaften und neue ‚Vergnügen' suchte, so stand mir, als ich wieder zu Hause war, der Sinn nun nach allem anderen ...
... als nach Freunden, Bekanntschaften oder sonstigen Vergnügungen. Hoffentlich änderte sich das noch. Und ein weiteres Mal sagte ich mir, daß das noch ‚heiter' werden konnte. Meine ‚Trauer' dauerte dann aber Gott sei Dank nur wenige Tage. Trotzdem bemerkte ich, daß ich der Bekanntschaft, die ich gemacht hatte -ein Mittdreißiger war es, groß und schlank, interessantes Gesicht und ein ganz schön ausgekochter Hallodri war Ulf, so hieß er, obendrein- sehr viel kritischer gegenüberstand, als ich ihm noch wenige Wochen zuvor gegenübergestanden hätte. Unter anderen Umständen wäre Ulf mir sehr sympathisch gewesen und er war auch kein Mann für nur eine Nacht, ganz im Gegenteil, mir war jedoch von Anfang an klar, daß unsere Bekanntschaft spätestens dann ein Ende haben würde, wenn Marc wieder nach Hause kam. Amüsiert fragte ich mich, wie er es wohl anfangen würde, mich wieder in seinem Sinne ‚herumzukriegen'. Abgesehen davon, daß er es mir auf dem Bahnhof angedroht hatte, hatte es für mich sowieso nie einen Zweifel daran gegeben, daß er es wieder versuchen würde. Selbstkritisch fragte ich mich allerdings auch, ob nicht der Wunsch der Vater des Gedankens sei. Was, wenn Marc in den nächsten Ferien gar nicht auf die Idee kam, sein ‚Spiel' fortzusetzen? Was, wenn ihm in der Zwischenzeit die berühmte Laterne aufgegangen war, wenn er ein junges Mädchen kennengelernt hatte oder ihm die ganze Ungeheuerlichkeit seines, unseres Tuns bewußt geworden war? Was würde ich tun, wenn er wirklich ...