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Die Geschichte der V. Teil 03
Datum: 15.03.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: bysirarchibald
... vernünftig geworden war? Die Beantwortung der Frage schenkte ich mir. Welchen Sinn hatte es, wenn ich über ungelegten Eiern brütete. Ich würde ja sehen, was geschah. Daß ich mich um eine Antwort herumdrückte, doch, ich war mir dessen sehr bewußt. Und dann war es nach einer Zeit ungeduldigen Wartens endlich soweit. Am Freitag, dem 23. März, eine Woche vor Ostern, fuhr ich so gegen 21.00 Uhr zum Bahnhof, um Marc, der um 21.17 Uhr ankommen sollte, abzuholen. Drei Wochen würden wir Zeit füreinander haben, drei Wochen! Ob sie kurz sein oder lang werden würden, würde sich bald entscheiden. Im Moment jedenfalls war ich froh, daß ich meinen Jungen wiederbekam. Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen und ich reckte auf der Suche nach Marc den Hals. Da, das mußte er sein; unverkennbar seine schlanke Gestalt. »Marc.... Marc.... hier....!« rief ich, so laut ich konnte zugleich aus Leibeskräften winkend. Wie blöd man sein konnte! Bei den vier, fünf Leuten, die am Zug entlangliefen, konnte er mich ja nun wirklich nicht übersehen. Dann aber war er bei mir und warf sich freudestrahlend in meine Arme. Plötzlich wußte ich, daß die drei Wochen viel zu kurz sein würden. Allein schon die Art, wie Marc mich an sich drückte, wie er mich ansah und ja, wie er mich küßte (auf den Mund!), verriet mir, daß sich zwischen ihm und mir nichts geändert hatte. So hatte er mich noch nie geküßt. Unbeholfen war er noch, dieser Kuß, den er mir mit geschlossenen Lippen auf meinen Mund ...
... hauchte; ein Anfang aber war gemacht; darauf ließ sich aufbauen. Übermütig hängte ich mich bei Marc ein und Arm in Arm gingen wir den Bahnsteig entlang, Treppen hinunter und wieder hinauf, durch die Bahnhofshalle zu meinem Wagen, den ich verbotswidrig mitten vorm Bahnhof geparkt hatte. Meine Rechnung war aufgegangen: Kein Knöllchen! Abends um neun arbeiten die Politessen nun mal nicht mehr! Im Auto dann wandte ich mich hinüber zu Marc, sah ihm im vollen Licht des Bahnhofsvorplatzes ins Gesicht, musterte ihn eingehend. Was ich sah, gefiel mir. Marc sah gesund aus; auch, wenn ihn die lange Bahnfahrt sichtlich ermüdet hatte. »Warum siehst du mich so an?« fragte er aber auch prompt. »Weil ich wissen will, wie es dir geht. Als Mutter macht man sich ja nun mal seine Sorgen. Ob du das nun wahrhaben willst oder nicht, es ist so.« »Und warum fragst du mich nicht einfach?« »Weil man mit zwei Augen manchmal sehr viel mehr sieht,« antwortete ich ruhig und behutsam, wußte ich doch, daß Marc diese besorgte ‚Gesichtskontrolle', wie er sie nannte, überhaupt nicht mochte. »Nun, mein Junge, wie geht es dir?« lächelte ich ihn an. »Ach Mam.... jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, geht's mir gut.« »Schwierigkeiten im Internat?« forschte ich sofort. »Da hab' ich noch nie Schwierigkeiten gehabt,« tönte Marc selbstbewußt, »nein, mir geht's einfach deshalb gut, weil ich wieder zu Hause bin. Zu Hause, bei dir, verstehst du?« »Na, dann ist ja alles in Ordnung,« freute ich ...