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Das Bangkok Syndikat 06
Datum: 30.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... seinen Füßen, um auch dort die Fesseln zu lösen, ging anschließend um das Bett herum und weiter ins Badezimmer. Noris Blick folgte ihm, sie spürte seinen Kampf. Es würde noch dauern, bis er seinen Stolz und seine Würde endgültig für sie aufgeben würde. Dennoch hatte sie keinen Zweifel, dass es passieren wird. Sie bekam jeden Menschen klein, wenn sie erst einmal die Macht über ihn gewonnen hatte. Sie hörte die Spülung der Toilette, dann das ins Waschbecken laufende Wasser. Endlich kam er zu ihr zurück, blieb vor dem Bett stehen und zögerte, wartete scheinbar auf ihren Befehl. „Leg dich wieder hin!" Christian handelte wie ein Roboter, ging um das Bett herum, legte sich wieder hinein, streckte Arme und Beine aus, damit sie ihn wieder fesseln konnte. Doch Nori drückte nur den Schalter und rollte das Kabel wieder soweit auf, bis es lose durchhing. Sie setzte sich neben ihn, streichelte mit ihrer linken Hand über seinen Körper, fuhr die blutunterlaufenen Schlagmale ihrer Peitschenhiebe nach, ließ ihre vom Leder bedeckten Fingerspitzen über seine Brustwarzen streichen. Christian aber ließ seinen Tränen freien Lauf und starrte regungslos zur Decke. Nori legte sich an seine Seite und ließ ihn zur Ruhe kommen. Sie bettete ihren Kopf auf seinen Arm und drückte ihren Körper an den seinen und verharrte einige Minuten regungslos in dieser Stellung. Nachdem der Junge sich ein wenig beruhigt zu haben schien, unterbrach sie die Stille im Raum mit gereizter Stimme. „Dreh ...
... dich zu mir!" Christian gehorchte, brachte ihr keinerlei Widerstand mehr entgegen, wandte sich ihr zu und erwiderte ihre Berührungen. „Du musst mich lieben! Verstehst du? Mich allein! Keinen anderen Menschen, nur mich!" Sie strich ihm durchs Haar, näherte sich mit ihrem Kopf dem seinen und drückte ihm einen Kuss auf seine Lippen. Ihre braunen Augen blickten sanft und liebevoll in die seinen, in ihren Blicken lag nicht mehr die Härte und Unnahbarkeit, wie bisher. Vorsichtig hob sie ihre Hand, strich ihm die Tränen von den Wangen und küsste ihn erneut. Christian aber schluchzte auf und brach zusammen. „Was machst du mit mir, Nori? Was hast du mit mir vor?" Noris Augen wurden für einen kurzen Moment kalt und böse, doch dann kehrte langsam die Wärme wieder in ihnen zurück. Sie drückte ihren Zeigefinger auf seine Stirn und lächelte. „Ich will da drin sein, Christian. Überall! Du wirst nur noch Nori im Kopf haben. Nori, Nori, Nori!" Sie kicherte, während sich der Junge endgültig klar darüber wurde, dass sie eine schwere Störung haben musste. Sie küssten und streichelten sich weiter, Nori wollte es so und forderte es wie selbstverständlich von ihm ein. Zur gleichen Zeit, im Keller des Gebäudes, hatte sich Alain daran gemacht, die Zeit mit seiner gekauften Thailänderin zu nutzen. Er stand vor dem mittleren Schrank und besah sich nochmals die darin befindlichen SM-Utensilien, während sie ihm verschlafen vom Bett aus zusah. „Komm her!" Er winkte seiner ...