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Das Bangkok Syndikat 06
Datum: 30.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... blöde Kuh schickt uns in ein Zimmer ohne Bett. Verdammt, wo können wir uns hinhauen, bevor wir in die nächste Runde gehen?" Er hatte deutsch gesprochen und blickte die Thai-Frau nun fragend an, als ob er sich von ihr eine Antwort auf seine Frage erhoffen durfte. Alain reichte ihr die Hand und half ihr auf, dann legte er seine beiden Hände übereinander flach an seinen Kopf und legte diesen schief, um ihr zu signalisieren, dass er sich hinlegen wollte. Sie grinste, fasste nach seiner Hand und zog ihn hinter sich her in den Nachbarraum, in dem Alain einige fahrbare Krankenhausbetten entdeckte. „Scheiße! Ist das der Leichenraum?" Die ganze linke Raumseite war mit einer metallenen Wand verkleidet, in welche fünfzehn Schubladen eingelassen waren. Er wollte, neugierig wie er war, eine davon aufziehen, doch seine Thai-Gespielin schüttelte harsch ihren Kopf und zog ihn weg. „Nein, nein! Nein, nein!", sprach sie auf Englisch, schüttelte weiterhin den Kopf und gestikulierte wild mit ihren Armen. „Ach Scheiße, ist auch egal", gab der Deutsch-Franzose schließlich nach. Alain schob eines der Betten durch die Tür und wollte sich mit ihr nun gemeinsam ausruhen. Ihm gefiel diese Thai, sie hatte Temperament und Feuer. „Mann, da liegt ja nicht mal eine Matratze drauf." Er versuchte, eine möglichst bequeme Stellung in diesem seltsamen Bett einzunehmen. „Beschwert wird sich keiner haben bisher, oder?", er musste lachen bei diesem Gedanken. „Komm, Zuckermaus, leg ...
... dich zu mir." Er winkte die Thai-Frau zu sich heran und war zufrieden, als sie sich neben ihn legte. Siebter Tag, nachmittags, Bangkok Christian hatte keinen Schlaf gefunden. Er hörte, dass die Zimmertür geöffnet wurde, dann sah er Nori ins Zimmer zurückkommen, die etwas am Tisch ablegte und sich anschließend neben das Bett stellte. „Du bist ja schon wach." Sie hatte Christian wieder an Händen und Füßen auf ähnliche Weise festgekettet, wie in seinem Hotelzimmer in Phuket. Die Asiatin setzte sich neben ihn auf die Matratze, wobei ihr lederner Overall unangenehm knarzte. Ihre braunen Augen ruhten auf ihm, die vom Leder bedeckte rechte Hand streichelte über seine Brust. Immer noch litt er unter den entsetzlichen Peitschenhieben, die sie ihm am gestrigen Tage verabreicht hatte, fand kaum Momente, in denen ihn der Schmerz losließ. Christians Augen wanderten über die Fenster. Sie waren abgeklebt, nur am oberen Rand ermöglichten etwa zehn Zentimeter breite Streifen Blicke nach draußen in den Himmel. Er fühlte Noris Hand in seinem Gesicht. Sie griff nach seinem Kinn und drehte seinen Kopf, bis er zu ihr aufsah. „Nicht denken, Christian!" Er nickte, verlor kein Wort. Nori drückte den Wandknopf und räumte damit seinem Kopf einen größeren Aktionsradius ein. Er schien resigniert zu haben und nur beiläufig wahrzunehmen, was sie tat. Sie beugte sich über ihn und löste seine Handfesseln. „Geh auf die Toilette!" Christian setzte sich auf, beugte sich zu ...