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Das Bangkok Syndikat 06
Datum: 30.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... schritt weiter das Zimmer ab. Ein großes Andreaskreuz stand im hinteren Teil des Raumes, dazu ein Bettgestell, dessen Funktion er nicht einzuordnen wusste. Eine Seilwinde fand sich an der Decke, deren Haken an einem dicken Kabel herabhing. Drei große, schwere Schränke bedeckten die rechte Seitenwand des Zimmers, welche Alain nun in Augenschein nahm. „Ach du Scheiße!", zeigte er sich überrascht. Im ersten, grün gestrichenen Metallschrank fand er allerlei Pathologiewerkzeuge. Sägen, Zangen, Spreizer, all jenes Werkzeug, welches ein Leichenarzt für seine Untersuchungen benötigte. Vielleicht waren diese Dinge als Erinnerung an den ursprünglichen Zweck dieser Katakomben hier gelassen worden? Erst im zweiten Schrank fand er typisches SM-Spielzeug. Dildos, Peitschen, Spekula, Spreizer, Nadeln, Masken und viele andere, „nette" Dinge. In einem Schrankteil, in welchem einst wohl Reinigungsutensilien, wie Besen und Schrubber, untergebracht worden waren, stand jetzt ein großer Eimer mit verschiedenen Stöcken, Ruten und Knüppeln. Einige davon schienen nur zur Dekoration gedacht, niemals würde man diese Klopper an einem Kunden anwenden. Alain sah sich nun auch noch den letzten der drei Schränke an, in dem Seile, Gurte, Haken, Karabiner, Ringe und viele andere Fesselutensilien untergebracht waren. Nicht gerade ein Highlight für ihn. Alain schreckte zusammen. Wieder hallte ein lang gezogener Schrei durch die Gänge. Seine Unsicherheit vor ihr empfand er selbst als peinlich und ...
... so grinste er seine Sklavin übertrieben schadenfreudig an. „Komm! Steh auf, mein Liebchen." Alains Stimme klang keinesfalls böse. Er half der jungen Blondine sogar auf die Beine. „Zieh dich aus, Süße! Dann legen wir auch gleich los, ja? Ich sag dir was, wir machen es uns so richtig gemütlich hier." Er knuffte ihr leicht in die Seite und lächelte. Die Thailänderin begann, ihre Korsage langsam zu lösen, sah ihn ununterbrochen mit unsicheren Blicken an und schien sich vorzustellen versuchen, was sie bei ihm wohl zu befürchten hatte. Alain blieb neben ihr stehen und schien angestrengt nachzudenken. Er hatte nun einige Stunden Zeit, sich das von ihr zu nehmen, was er haben wollte. Doch was genau sollte er tun? Es ärgerte ihn, dass er es nicht wirklich wusste. Der Blick des Deutsch-Franzosen schweifte unsicher zur Kamera, die er als überaus störend empfand. Hatte er vielleicht zu dick aufgetragen? In Wahrheit hatte er nämlich keinerlei praktische Erfahrungen mit diesem Spiel, das er so großspurig angekündigt und eingefordert hatte. Nach einigen Minuten der Ratlosigkeit packte er die Thai direkt unterhalb des Kinns am Hals und drückte sie nach oben, bis sie auf den Füßen stand. Ihre Blicke trafen sich, sie schien ziemliche Angst vor ihm zu haben. Seine Hände berührten ihre kleinen, festen Brüste, während sein Gesicht sich dem ihren näherte. Augenblicklich stieg Erregung in ihm auf, als ihr Atem sich beschleunigte. Betont bedächtig berührten seine Lippen ihren ...