1. Das Bangkok Syndikat 06


    Datum: 30.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... wartete. Rücksichtslos zerrte er die Frau hinter sich her, die ihm auf allen vieren zu folgen versuchte.
    
    „Lass sie aufstehen, wir gehen die Treppen runter."
    
    Alain half seiner gekauften Sklavin auf, indem er brutal an ihren Haaren riss, und stieß sie dann unsanft vor sich her. Zwei Stockwerke ging es nach unten, dann bog Nori in einem langen Gang ein, der von stählernen Zellentüren gesäumt wurde. Ein kläglicher Schrei zerriss die Stille, dann hörte man Wimmern und Stöhnen aus verschiedenen Richtungen.
    
    „Uhh. Das ist ja richtig gruselig. Was seid Ihr bloß für ein verrückter Laden?"
    
    Alain sah sich fasziniert um. Nori aber schloss eine Tür auf und winkte dem Deutschen, ihr zu folgen. Der sah noch das Aufflackern von Neonröhren, dann betrat er den grün gefliesten Raum.
    
    „Ist das hier mal eine Pathologie gewesen?"
    
    Nori antwortete nicht. Stattdessen zeigte sie Alain eine Kamera, die, von einer Ecke des Zimmers aus, den Raum überwachte.
    
    „Du kannst mit ihr machen, was du willst. Wenn es aber zu bleibenden Schäden an ihr kommt, wirst du viel Geld zahlen müssen. Verstanden?"
    
    Alain war es, der dieses Mal schockiert schien. Diese Ledertussi hatte wirklich eine Störung. Als ob er so weit gehen wollte.
    
    „Ich hole dich heute Abend ab, so lange gehört sie dir."
    
    Nori war schon beinahe aus der Tür, als sie sich noch einmal zu den beiden umdrehte.
    
    „Du benutzt Gummis! Wenn nicht, wirst du dafür zahlen."
    
    Die resolute Asiatin war noch nicht fertig.
    
    „Das Telefon ...
    ... hier. Ruf an, wenn du etwas brauchst. Störst du mich aber zum Spaß, hört das hier sofort auf."
    
    Alain lachte.
    
    „Brauchst dir keine Sorgen machen. Weder will ich mir was von der Schlampe hier holen, noch dir auf den Wecker gehen."
    
    Er ließ seine Hände mehrmals in das Gesicht seiner Sklavin klatschen, leicht in der Intensität, dafür aber in schneller Folge.
    
    „Du wirst gleich jede Menge Spaß mit dem lieben Alain haben.", flötete er.
    
    Die Tür schloss sich, dann war er mit seiner Sklavin allein. Bevor er sich ihr aber widmen würde, sah er sich erst einmal ausgiebig um. Sein Blick wanderte in die Mitte des Raumes, wo früher der OP-Tisch gestanden haben musste. An dessen Stelle war eine schwere Holzbank aufgebaut worden, deren Oberfläche regelrecht poliert schien, als ob sie häufiger gescheuert wurde.
    
    Alain griff nach den schweren, derben Gurten, die zur Fesselung der Opfer diente. Alles sah so böse und martialisch aus.
    
    Ehrfürchtig schielte er zur Kamera hinauf. Was durch ihr Objektiv wohl schon alles aufgenommen worden war?
    
    Er fand eine Kurbel an der Bank und drehte sie. Quietschend setzte sich das Fußende in Bewegung. Krass! Man konnte mit deren Hilfe den Tisch verlängern und damit den Delinquenten strecken. Scheinbar war wirklich an alles gedacht worden bei dieser Konstruktion.
    
    Der junge Mann sah sich nach der blonden Thai um, die auf dem Boden hockte und ihn schweigend betrachtete. Sie schien ihre Lage noch immer nicht ganz begriffen zu haben.
    
    Alain aber ...
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