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Die Mitte des Universums Ch. 25
Datum: 22.04.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland
... dort eingezogen, aber während der Party waren mir die Schuhe geklaut worden. Als ich von der Besichtigung des Hausinnern barfuß wieder nach unten kam, musste ich mir ein paar alte Kunstlederschlappen anziehen. Auf dem Rückweg sind wir dann gleich noch einmal in denselben Schuhladen, um das gestohlene Paar zu ersetzen. Der Cousin hatte allerdings ständig schlechte Träume in seinem neuen Domizil, so dass er es flugs wieder verkaufte und für seine Familie ein neues Anwesen in der Stadt fand, zum mehr als dreifachen Preis. Thuy hatte in ihrer Firma das Ressort gewechselt und kümmerte sich nun um diese Wohnungen in einer solchen neuen Siedlung. Natürlich gab es in jeder dieser Siedlungen ein Musterhaus, damit sich die Leute ein Bild machen konnten. Thuy verbrachte ihre Mittagspause in einem solchen Haus, was natürlich für das, was wir vorhatten, ideal war. Das sie da nicht vorher drauf gekommen war?! Ich konnte mich als potentieller Käufer für eines dieser Häuser ausgeben, und wir hatten über Mittag reichlich zwei Stunden Zeit, da Vietnamesen sehr früh aufstanden und deshalb nach dem frühen Mittagessen gegen Elf sich immer noch ein Stündchen hinlegen mussten. Es dauerte letztlich noch eine Woche oder zwei, bis Thuy und ich eine Gelegenheit fanden, aber dann war es eines Mittwochs soweit. Thuy hatte mich gefragt, ob ich uns unterwegs noch schnell etwas zu essen kaufen konnte, um Zeit zu sparen. So besorgte ich zwei Styroporcontainer mit Reis und Huhn, was einer der ...
... Klassiker ist hier in Vietnam. Ich kannte niemanden, der das nicht aß. Der Pförtner ließ mich einfach durch, weil er annahm, dass ich seine Frage nach dem wohin entweder nicht verstehen oder nicht beantworten würde können, genau wie die örtliche Polizei Ausländer in unserer Stadt aus eben diesem Grund nicht anhielt, was mir natürlich zugute kam. Als ich das Musterhaus gefunden hatte, ging ich rein, und Thuy saß am Schreibtisch im ersten Zimmer rechts, einen Kunden bedienend. Der stand allerdings schon mit seiner Aktentasche in der Hand halb von ihr weggedreht und sah somit aus, als ob er gleich gehen würde. Ich nickte ihr zu, als ob auch ich an einem Haus interessiert war, und sah mich erstmal um. Alles war natürlich neu und sah ganz ordentlich aus. Thuy trug ein Ao dai (gesprochen Au jai ), was ‚langes Hemd' bedeutete und zusammen mit einer weißen, schwarzen oder in der Farbe des Kleides gehaltenen langen Hose getragen wird. Es war die schöne traditionelle Kleidung für Mädchen und Frauen, die auch Lehrerinnen, Hotel- und Bankangestellte sowie Oberschülerinnen zumindest für ein paar Tage die Woche über trugen. Ihre relativ große Brust hob und senkte sich bedächtig, als sie mit dem Mann sprach und noch schnell ein paar Formulare ausfüllte. Ihr Haar war heute wieder glatt, in einem Pferdeschwanz gebündelt, aber mit asymmetrischen Stirnfransen, ein bisschen wie ein Seitenscheitel. Ich hatte mich im Vorfeld noch bei Nguyet nach ihrem Zyklus erkundigt, und wenn Thuy ...