1. Karibik (4)


    Datum: 29.04.2021, Kategorien: Kunst, Autor: Anonym

    ... hoffen gewagt hatte. Wozu dann die ganze Aufregung? Ach, wir Weiber! Immer müssen wir Probleme machen, wo gar keine sind.
    
    Als wir stinkend aus dem „Wasser“ klettern ist am Pier inzwischen auch schon der Tankwagen herangefahren. Mike hat sich einen Schweißbrenner besorgt, den Tank entlüftet und schweißt gerade das fingerdicke Loch zu, das ihm der Mateo da hinein gemacht hatte. Dazu hat er zuvor den ganzen Tank mit Stickstoff aus einer großen grauen Metallflasche auffüllen müssen, damit es keine Explosion gibt. Dann kommt der Schlauch rüber und wir werden wieder mobil.
    
    Mike hat auch noch eine kleine Botschaft für mich:
    
    „Du, Demmi, ich will ja nicht motzen, aber weißt du eigentlich, dass ich 100$ Strafe zahlen musste, weil du dich hier unbekleidet im Hafengelände aufgehalten hast?“ Ich gebe es ihm gleich zurück:
    
    „Na, dann warte mal, bis die Rechnung für das Abschleppen der „Swallow“ kommt, wegen unerlaubten Ankerns in der Fahrrinne für große Schiffe.“
    
    „Habe ich auch schon bezahlt, Demmi. Das waren 1200$.“
    
    „Ach du dicker Elefant! Hätte das denn deine Renee nicht irgendwie abbiegen können? Die ist doch vom hiesigen Zoll, wenn ich ihre hellblaue Uniform und die Schrift an ihrer Mütze richtig deute.“
    
    „Sie war es doch gerade, die das Geld im Auftrag der Hafen- und Zollbehörde bei mir einkassieren wollte. Sie hat mich gleich dort abgefangen. Irgendwie haben die dort schon gewusst, was mit der „Swallow“ los ist und auch lachend von einer „nude Lady“ geredet. Das ...
    ... warst du. Jetzt kann ich mir das endlich zusammenreimen. Ich habe es ja versucht, die Sache abzubiegen und ihr von deiner und meiner Notlage erzählt. Da wurde sie ganz neugierig und hat mir ihre Hilfe angeboten. Sie hat das mit den Papieren geregelt und das meiste von dem Geld gleich wieder für die Stempelgebühren verwendet. Mit dem Rest vom Geld haben wir dann zusammen ein Hotelzimmer genommen und über das Telefon versucht, den George zu erreichen. Wegen der Zeitverschiebung mussten wir bis in die tiefe Nacht warten. Renee hat sich dann ihre Uniform ausgezogen und ein Bad genommen. Da ist es eben passiert. Als sie nackt aus dem Bad kam, da hat es mich eben erwischt. Mir hat auf einmal die Hose nicht mehr gepasst und sie hat das gemerkt und gleich gesagt: „ziehe sie doch einfach aus, Mike“. Sie ist sehr lieb, die Renee, aber lange nicht so scharf wie du, Demmi. hast du mir wieder verziehen?“
    
    „Ja, und tolle Titten hat sie, stimmts, du Großtittenglöckner von Nassau? Hat sie ihre Mangobrüste an deiner Brust gekuschelt?“
    
    „Nein, ich hatte ihren Rücken und ihren Hintern an mir und habe vorne an ihren tollen Brüsten und an ihrer nackt rasierten Musch herumgespielt. Das ist ulkig, als hätte man ein kleines Mädchen im Bett. Und gepiekst hat es auch. Sie hat so schön geschnurrt und es war ja auch nur ein kleiner Drachenkampf in dieser kurzen Nacht. Sie ist ja so zart und empfindsam. Das ganze Gegenteil von dir. Du verzeihst mir also?“
    
    „Ja, aber du behältst heute gefälligst deine ...
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