1. Die Villa am Ende der Straße


    Datum: 26.05.2021, Kategorien: BDSM Autor: byOttoBindender

    ... dass diese gefesselt und geknebelt war.
    
    Das Bett war ein altmodisches Doppelbett mit einem geschwungenen Metallrahmen. Die Frau saß, aufrecht an den Rahmen gelehnt, am Kopfende. Ihre Arme waren über die Kante gezogen, sodass sie ihren Oberkörper leicht nach vorne wölben musste. Zuerst kamen Alina ihre Brüste unnatürlich groß vor, doch dann sah sie, dass dieser Effekt dadurch entstand, dass offensichtlich nicht nur ihre Handgelenke gefesselt waren, sondern auch ihre Ellbogen. Dies zwang sie, die Schultern zurückzubiegen und ihre Brüste dem Betrachter entgegenzustrecken.
    
    Ihre Beine waren zu den Seiten des Bettes gezogen und dort jeweils mit einem Paar Handschellen festgekettet, sodass die Frau mit geöffneten Schenkeln dasitzen musste und Alina quasi mitten in sie hineinsehen konnte.
    
    „Mmhhmmmm!"
    
    Sie trug etwas, was Alina bislang nur im Internet gesehen hatte: in ihrem Mund steckte ein großer roter Gummiball, der von einer Anzahl strammer Lederriemen an seinem Platz gehalten wurde. Zwei Riemen waren in ihren Nacken gezogen, zwei weitere trafen sich vor ihrer Stirn, wo sie sich zu einem vereinigten und über ihren Kopf verliefen. Ein letzter Gurt verlief unter ihrem Kinn. Die Frau war schweißüberströmt und das Bettlaken war zerwühlt, offensichtlich nahm sie dieses Fesselspiel sehr ernst.
    
    Sie hatte Alina noch nicht bemerkt und diese wollte sich schon wieder wegschleichen, denn sicher war der Partner der Frau nicht weit. Doch dann fiel ihr Blick auf den ...
    ... Nachttisch.
    
    Alina hatte die kurze Pressemitteilung gelesen, als die Villa vor einem Monat verkauft worden war, an eine Maria Soundso, irgendeine reiche Tante aus der Modebranche. Damals hatte die 40jährige Blondine weniger zerzaust ausgesehen und sie hatte etwas angehabt. Unter anderem das Kollier, das da auf dem Nachttisch glitzerte. Alina schätzte es auf etwa zwei Millionen Euro. Natürlich würde ihr Hehler ihr nur einen Bruchteil davon zahlen, aber das wäre immer noch mehr als genug. Sie spähte noch einmal auf den leeren Korridor, dann betrat sie kurz entschlossen das Zimmer.
    
    „Mmhhmmm! Uuuhmmm!"
    
    Die Frau sah sie an und zerrte an ihren Fesseln.
    
    „Lassen Sie sich nicht stören, ich bin sofort wieder weg!", flüsterte Alina. Sie griff nach dem Kollier und ließ es in ihre Tasche gleiten. Auf dem Weg zur Tür musste sie grinsen. Vielleicht würde der Mann den Diebstahl nicht bemerken und denken, dass seine Frau nur voll in ihrem Fesselspiel war, wenn sie sich wand und in ihren Knebel schrie.
    
    „Na so was, eine Kollegin!"
    
    Alina prallte zurück. In der Tür stand ein Mann. Wie sie war er schwarz gekleidet, er trug sogar eine ähnliche Maske. In der Hand hielt er eine Tasche.
    
    Alina war eine sportliche Person und sie hatte immerhin den blauen Gürtel in Karate. Sie versetzte dem Mann einen schnellen Tritt und wollte schon zur Tür hinaus huschen, als sie merkte, dass ihr Fuß ihr nicht gehorchte. Zu ihrem Entsetzen stellte sie fest, dass der Mann ihren Tritt abgefangen hatte und ihren ...
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