1. Die Villa am Ende der Straße


    Datum: 26.05.2021, Kategorien: BDSM Autor: byOttoBindender

    ... Knöchel jetzt fest umklammert hielt.
    
    „Netter Versuch, aber nicht gut genug!"
    
    Ohne sie loszulassen, zog er Alina in das Schlafzimmer, zwang sie, hinter ihm herzuhüpfen. Jana sträubte sich, doch er schien nicht nur über schnelle Reflexe zu verfügen, sondern auch sehr stark zu sein. Sie versuchte es mit Reden.
    
    „Komm schon, unter Kollegen solltest du mich laufen lassen!"
    
    Er sah sie an. Durch die Maske konnte sie nur seine Augen erkennen. Grau und mit einem leicht belustigten Ausdruck. Und noch etwas anderes lag in diesem Blick.
    
    „Als Kollege muss ich dir Recht geben -- aber als Mann sehe ich, dass du eine sehr schöne Frau zu sein scheinst."
    
    „Danke. Du siehst auch toll aus! Kann ich jetzt gehen?"
    
    Er hatte seine Tasche auf dem Bett abgestellt und holte jetzt etwas heraus. Ein Messer. Kein einfaches Spring- oder Taschenmesser, sondern einen geschwungenen Dolch, der im Licht der Deckenlampe glitzerte.
    
    „Bitte, was-"
    
    „Ich konnte Maria", er nickte der geknebelten Frau zu, die sie mit weit aufgerissenen Augen anstarrte, „davon überzeugen, zu tun, was ich sage, ohne dass ich das hier benutzen musste. Ich hoffe doch, du bist ähnlich kooperativ!"
    
    Er verstärkte den Druck auf ihren Knöchel. Dabei schien er sich nicht anzustrengen, doch Alina wimmerte vor Schmerz und sank auf den Teppich, als er sie zu Boden zwang.
    
    „Bitte, aufhören, ich tue alles, was du willst, au!"
    
    „Gut!"
    
    Er ließ sie los. Ohne sie aus den Augen zu lassen, trat er zur Tür und ...
    ... verriegelte sie.
    
    „Sonst kommt am Ende noch jemand. Ein Dreier ist toll, aber ein Vierer wäre doch etwas zu viel des Guten!"
    
    Alina zuckte zusammen. Was redete er da von einem Dreier? Das konnte er doch nicht meinen! Doch dann fiel ihr Blick wieder auf Maria, die er bestimmt nicht so gefesselt hatte, damit er einen freien Rückzug hatte.
    
    „Hör zu, ich finde-"
    
    „Ich finde, du solltest einmal zeigen, ob deine Figur hält, was die Kleidung verspricht!"
    
    Er hatte jetzt in seiner linken Hand ein Seidentuch, dass er in die Luft warf. Es segelte zu Boden und als es das Messer traf, wurde es in zwei Hälften zerteilt. Alina verstand die Botschaft: wenn sie nicht gehorchte, würde er sie zerteilen.
    
    Sie schlüpfte aus Schuhen und Socken, dann nahm sie die Sturmhaube ab. Ihre zu einem Pferdeschwanz gebändigten blonden Haare waren leicht zerzaust, doch er schien eher an ihrem Gesicht interessiert.
    
    „Du bist wirklich schön. Und wenn du brav weitermachst, wird das auch so bleiben!"
    
    Ein paar Sekunden lang hielt Alina seinem Blick stand, dann zog sie sich den Pullover über den Kopf. Der Mann war stärker als sie und er war bewaffnet. Besser, sie gehorchte. Zumindest, solange er nicht noch Schlimmeres verlangte.
    
    „Du hast wohl nicht damit gerechnet, heute noch einem Mann zu begegnen!"
    
    Er deutete auf Alinas Sport-BH und sie blitzte ihn wütend an. Zumindest würde ihn das nicht aufgeilen, dachte sie als sie ihre Leggins auszog.
    
    „Ich habe nichts von Aufhören gesagt. Seufzend entledigte ...
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