1. Studenten Urlaub Die Ankunft


    Datum: 11.06.2021, Kategorien: Insel der Scham, Autor: Anonym

    Auch wenn wir keine genaue Vorstellung hatten, auf was wir uns da einließen auch Ute nicht, wie mir dabei schnell klar wurde- schmiedeten wir drei Tage lang Pläne. Dann war der Abend vor der Reise. Ich überlegte, ob Koffer oder Rucksack angesagt war. Da beide im Keller lagerten und ich nicht unsinnig zweimal runterlaufen wollte, ging ich in mein Zimmer, um den Kram, den ich mitnehmen würde, mal zusammenzusuchen und dann zu entscheiden. Ute hatte immer wieder auf mich eingeredet, dass wir für Hin- und Rückflug dieselben Klamotten nehmen könnten und ansonsten nichts brauchen also Kleidung: ein Höschen zum Wechseln. Meinen CD-Walkman konnte ich da lassen, da ich nicht wusste was für ein Adapter dort benötigt wird Haben die überhaupt Strom? BRAUCHEN die Strom? ging mir durch den Kopf. Bei den Visum-Unterlagen gab es außerdem einen Hinweis, dass zwecks Wahrung der Intimsphäre Kameras nur in Abstimmung mit dem Presseamt erlaubt seien. Gut, kein Fotoapparat. Ich blickte auf das noch immer einsame Höschen auf meinem Bett: Wir wollens mit dem Gepäck auch nicht übertreiben. murmelte ich zu mir und tauschte das biedere Höschen gegen einen String, den ich ganz unten aus der Schublade kramte. Dort traf ich auch auf meine ewig nicht mehr verwendete Kulturtasche. Während Ute seit einer Dreiviertelstunde ihr Beauty-Case packte, pflegte ich mein Waschzeug meistens lose ins Gepäck zu werfen. Da ich diesmal nicht wusste wohin ichs werfen sollte, kam mir die Tasche, im Format kaum größer als ...
    ... ein aufgeklapptes Taschenbuch, gerade recht. Ich steckte den String hinein, der sich in einer Ecke verlor. Ich ging zu Ute ins Bad und kramte aus meiner Seite des Schranks die Dusch-Shampoo-Kombination, den Deoroller, meine Bürste, die ich wegen ihrer Größe gleich wieder gegen eine Klappbürste tauschte, die ich bereits seit 7 oder 8 Jahren wegwerfen wollte, eine Nagelfeile, die Sonnencreme 25+, die kleine Tube Sunblocker fürs Gesicht und den Lippenpflegestift mit Sonnenschutz, denn ich langsam zwischen den Fingern rollte und süffisant Geht der eigentlich für alle Lippen? fragte. Ute blickte auf, schaute verwirrt, dann nachdenkend um sich schließlich vereimert zu fühlen, stöhnend den Kopf zu schütteln und sich wieder ihres Packungsproblems zu widmen. Auf meine Frage, ob sie Kopfschmerztabletten gegen die morgendlichen Kater und Kohletabletten gegen den fremdländischen Durchfall eingesteckt hätte grunzte sie bejahend, Zahncreme hatte sie sowieso dabei, so dass ich noch drei Probepäckchen Bodylotion in der Hoffnung bei Ute schnorren zu können - sowie die Pille einpackte und die verbliebenen Lücken im Beutel mit OBs ausstopfte. In drei oder vier Tagen bekam ich meine Regel Ute schon morgen oder übermorgen und die Frage, wie wir die Zeit mit dem blauen Faden zwischen den Beinen überstehen würden, war bislang ungeklärt geblieben. Mir fielen dann noch drei Kondome, Himbeere, Wilde Limone und Tropical, frau möchte ja auch was davon haben, in die Hände, aber da Ute und ich ausgemacht ...
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