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Liebe, Sex und Alkohol
Datum: 09.07.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Weltensegler
... haben. Nach zwei Monaten fing dann die Verhandlung an. Weil ich ein volles Geständnis abgelegt hatte und es auch vor Gericht wiederholte, dauerte es gar nicht lange bis man mich zu 3 Jahren Gefängnis verurteilte. 1 Woche später sollte ich meine Haft antreten. In dieser Zeit müsste ich meine Angelegenheiten geregelt haben. Was gab es für mich viel zu regeln? Nur die Wohnung musste ich kündigen. Da sprang Anni schon wieder für mich ein: Ich wohne im Moment wieder bei meinen Eltern und bin auf der Suche nach einer Wohnung. Wenn du willst, übernehme ich deine Wohnung so lange, bis du wieder entlassen wirst. Willst du das wirklich für mich tun? Fragte ich sie ganz überrascht. Ja, das und noch viel mehr würde ich für dich tun. Nun konnte ich beruhigt in den Knast gehen. Zu Beginn dieser Zeit war es für mich schon sehr schwer. Mir fehlte der Alkohol in den ersten Wochen schon sehr. Solange ich zu Hause war und Anni regelmäßig gesehen habe, war das gar nicht so schlimm, doch jetzt. Die Zeit möchte ich nicht noch einmal mitmachen. Egal, Anni kam mich regelmäßig besuchen. Auch die Frau schaute öfter mal vorbei. Sie hatte mich übrigens gefragt, ob ich nicht einfach Helga oder noch besser Oma zu ihr sagen könnte. Ich habe mich für Oma entschieden. Nach 1 1/2 Jahren wurde ich auf Bewährung entlassen. So schön das auch war, Angst hatte ich trotzdem. Wie sollte es denn nun weitergehen? Anni holte mich ab und brachte mich nach Hause. Da wäre ich dann fast aus allen ...
... Wolken gefallen. Alles hatte sie geschmückt. Sogar ein Schild mit: Willkommen daheim! Hatte sie aufgehängt. Gekocht hatte sie auch noch. Sogar meine Lieblingsspeise: Schweinebraten mit Rotkohl und Knödeln. Am liebsten hätte ich Anni da ganz fest gedrückt und ganz vorsichtig geküsst. Ich traute mich nur nicht. Erst als sie mich fragte, ob ich ihr keinen Kuss geben möchte, konnte ich mich dazu überwinden. Nach dem Abendessen fragte mich Anni dann: Darf ich bei dir bleiben oder soll ich lieber gehen? Ganz perplex kam ich mit der Gegenfrage: Willst du das wirklich? Ja, das möchte ich. Später gingen wir tatsächlich zusammen ins Bett Anni kuschelte sich sofort an mich und meinte: So möchte ich bis morgen früh liegen bleiben. Mit dir schlafen kann ich noch nicht, nur fühlen möchte ich dich. Was dann daraus wird, wird sich ergeben. In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten redeten wir viel. Auch darüber was gewesen ist und vor allem wie es weitergehen sollte. Anni schlug mir vor, mein Abi nachzuholen und dann studieren. Das wollte ich jedoch nicht. Dazu bin ich schon zu alt und wovon soll ich leben? Ich bin doch auch noch da. Ich habe einen guten Job und verdiene gut. Das kommt nun überhaupt nicht infrage, eher gehe ich zur Müllabfuhr. Würdest du wirklich zu Müllabfuhr gehen? Fragte sie mich ganz erstaunt. Ja, alles wo ich als ungelernte Kraft einigermaßen Geld verdienen kann, würde ich sofort machen. Das ist ja, super. Dann fangen wir morgen gleich an, eine ...