1. Spielt diese Geschichte wirklich im 19.Jahrhundert? Ist sie wahr oder erfunden?


    Datum: 10.07.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Weltensegler

    ... das Schloss des Herrn von Schniedel gebracht.
    
    Die wenige Kleidung, die ich besaß passte leicht in einen Koffer.
    
    Als wir bei dem Schloss ankamen, wurde ich von dem gesamten Personal empfangen. Doch, was machten die für Gesichter.
    
    Waren es bei uns auf der Burg fast nur fröhliche Gesichter, so verzogen sie hier keine Miene. Einige schauten nicht einmal hoch, andere wieder sahen aus, als wenn sie mich bedauern würden. Nur die Mamsell blickt mir offen in die Augen. So als, wenn sie sagen wollte: Ich bin für dich da, wenn du jemanden brauchst.
    
    Das dies schon nach zwei Tagen soweit sein würde, ahnte da noch niemand.
    
    Nachdem ich alle begrüßt hatte, gingen wir langsam in das Schloss. So etwas Prunkvolles hatte ich noch nie gesehen. Bilder von unsagbarer Schönheit hingen an den Wänden. Dazwischen immer wieder Teppiche.
    
    Der Boden war aus Holz. Blank gewienert.
    
    Nun erst kam der Dicke dazu. Er wollte mich umarmen. Das konnte ich jedoch noch nicht. Zu ihm sagte ich: Lasse mir noch etwas Zeit. Für mich ist doch noch alles neu.
    
    Gut antwortet er. Diese eine Woche lasse ich dich noch in Ruhe. Dann wirst du mir jedoch zu Willen sein.
    
    Bis dahin schläfst du auch alleine in deinem Zimmer. Richte es dir ein, wie du willst, es wird dein Zimmer bleiben. Wenn ich Lust bekomme, lasse ich dich rufen. Halte dich also zu meiner Verfügung.
    
    Eines der Mädchen führte mich zu meinem "Zimmer". Oh, je, was war das denn für eine Bruchbude. Da passte ja gerade mal ein schmales Bett ...
    ... rein. Der Schrank war so klein, dass er mit meinen wenigen Kleidungsstücken schon voll war. Es war zwar ein Glasfenster darin, dies war allerdings so schmutzig, dass niemand durchsehen konnte. Das Bett war nur mit Stroh ausgelegt. Die Zudecke so dünn wie ein Bettlaken.
    
    Solche Zimmer hatten bei uns auf der Burg noch nicht einmal die Bediensteten. Ich setzte mich auf einen der beiden wackligen Stühle und fing an zu weinen. Ausziehen um ins Bett zu gehen, traute ich mich nicht. Wer weiß denn, wie viel Ungeziefer darin ist.
    
    Nach Stunden fiel mein Kopf auf den Miniaturtisch. Vor lauter Müdigkeit schlief ich so ein.
    
    Plötzlich wachte ich auf. Es war stockdunkel. Sehen konnte ich nichts. Nur fühlen, wie jemand in meinen Ausschnitt fasste und mit den Brüsten spielte. Spielen ist harmlos ausgedrückt. Er (es musste ein Mann sein) knetete sie sehr fest. In meine Brustwarzen kniff er, mit seinen Fingernägel.
    
    Durch diese Behandlung zogen die sich nicht zurück. Im Gegenteil, sie wurden immer größer.
    
    Die sind ja geil, stöhnte der Kerl. Wer bist du, fragte ich in das Dunkel hinein.
    
    Das geht dich nichts an. Dein zukünftiger hat mir aufgetragen, dich für ihn vorzubereiten. Darum mache jetzt keinen Ärger, ich will dir meinen Stock in dein Rohr stecken, so tief damit mein Herr freie Bahn hat wenn die Woche um ist. Bis dahin wird immer einer von uns zu dir kommen und dich ficken.
    
    So nicht, fauchte ich ihn an. Er hat gesagt, dass er mich noch eine Woche in Ruhe lässt. Das stimmt ...
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