1. Verrat 2


    Datum: 17.07.2021, Kategorien: Hardcore, Autor: A-Beatrye

    von Jaqueline_K
    
    Auf der Flucht
    
    Sie hatten mich bis in die Dämmerung benutzt. Danach waren sie ins Haus gegangen und hatten mich einfach auf der Matratze vor dem Haus liegen gelassen. Sie dachten wohl, ich wäre zu schwach, weit weg zu fliehen. Über Stunden hatten sie es mit mir getrieben, am Ende hatte ich mich nur noch hängen lassen, weshalb sie wohl die Lust verloren. Vielleicht dachten sie auch, ich wäre tot. Ich meinte den kroatisch oder englischen Ausdruck dafür gehört zu haben.
    
    Als ich mir sicher war, dass sie nicht mehr heraus kommen würden, bewegte ich meine schmerzenden Glieder. Vorsichtig betastete ich meine Vagina und zuckte zurück. Es schmerzte und ich fühlte mich wund. Ich würde eine Zeit nicht mehr sitzen können, wenn ich keine Salbe dafür fand. Ich stemmte mich auf meinen Armen hoch und sah mich um. Im Haus brannte Licht, aber es war nicht viel zu hören. Um das Haus herum war es Stockfinster. In ziemlicher Entfernung sah ich Lichter, die sich bewegten. Eine Straße oder Autobahn vielleicht? Viel erkennen konnte ich nicht. Es war sowieso so, dass meine Fernsicht total verschwommen war. Das liegt bestimmt an meiner Diät, dachte ich und grinste schräg. Ich will nicht wissen, wie ich aussehe, aber Miriam die Magersüchtige aus der Schule, würde vor Neid erblassen, so war zumindest mein Gefühl. Sehen konnte ich mich nicht. Ich hatte kein Gefühl dafür, wie lange ich hier gewesen war.
    
    Vorsichtig stand ich auf. Meine Knie zitterten, als ich endlich stand. ...
    ... Ich sah zum Tisch herüber, wo noch immer die Reste des Essens der Männer stand. Wie lange mochte es in der Sonne gestanden haben? Wahrscheinlich war es total verdorben und würde mich nur zum Kotzen bringen. Andererseits war das einzige, was derzeit in meinem Magen war, drei Ladungen der Männer, die in meinem Rachen gekommen waren. Das war eklig und trotzdem noch drin. Ich ging zum Tisch und setze mich auf einen Stuhl. Um wieder aufzuspringen, als mich mein Hintern an den Tag erinnerte. Ich stöhnte.
    
    Mit einer Hand stützte ich mich auf dem Tisch ab, mit der anderen tastete ich darüber. Ich fand Baguette, ziemlich weichen Käse und kleine Kügelchen, die sich wie Oliven anfühlten und Wein. Dazu lag da ein Messer und eine feuchte fettige Wurst. Das Messer war etwa 20cm lang und hatte eine sehr scharfe gezackte Klinge. Es war zum klappen. Das hielt ich fest. Das war ein Stück Sicherheit. Wenn noch einer von den Typen kam, konnte ich wenigstens noch Schaden anrichten, bevor sie mich umbrachten.
    
    Da viel mir auf, dass ich noch immer das Seil um meinen Hals trug. Angewidert zog ich es runter und warf es weg. Sollten Sie es suchen, aber ich würde es ihnen nicht mehr so leicht machen, mich zu töten.
    
    Ich griff mit der Hand wieder an die Stelle, an der das Messer lag und war beruhigt, es noch zu finden. Dann tastete ich nach der Flasche, die oben einen losen Korken drin hatte. Ich biss hinein, um ihn heraus zu ziehen und hatte im nächsten Moment das Gefühl, meine Zähne zu verlieren. ...
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