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Verrat 2
Datum: 17.07.2021, Kategorien: Hardcore, Autor: A-Beatrye
... Boden. ein Schnarchen signalisierte sein endgültiges Weggetreten sein. Jetzt aber schnell, dachte ich. Als ich raus trat, begann es bereits zu dämmern. Ich beeilte mich wieder zu dem Boot zu kommen, steckte den Schlüssel ins Schloss, drehte ihn und drückte den Startknopf. Außer dem Anlasser war nichts zu hören. Verdammt, dachte ich, ist das Teil laut. Bei meinem Glück wird bestimmt einer von denen wach. Überlege Mädchen. Denk nach. Ich erinnerte mich an den Fährmann von der Schule. Er hatte mir sein Gerät gezeigt und dabei sein Fahrzeug erklärt. Natürlich war ich damals mehr von seinem Schwanz als von seiner Fähre in Beschlag genommen, aber trotzdem war etwas hängengeblieben. Wo war nur dieser verdammten Kraftstoffschalter? Das konnte nur der sein. Ich drehte ihn auf und drückte den Startknopf. Nach kurzem Orgeln sprang der Motor an. In dem Moment hörte ich eine Stimme am Ende des Weges und sah einen der Männer zu mir laufen. Ich gab Vollgas und wurde nach vorne gegen das Lenkrad geschleudert. So ein Mist, ich hatte vergessen, das Boot los zu machen. Mit dem Messer in der Hand sprang ich zu dem Seil und sägte daran herum, während ich sah, wie der Kerl unaufhaltsam näher kam. Im letzten Moment gelang es mir das Seil zu durchtrennten. Das Boot machte einen Sprung nach vorne. Ich landete grob in den Kissen und als ich mich aufblickte, sah ich den Mann prustend an die Wasseroberfläche kommen. Er hatte versucht, im letzten Moment ins Boot zu springen. Ich beeilte ...
... mich ans Steuer zu kommen, bevor mich der Kurs des Bootes zurück zur Insel führen und mich an der Küste zerschellen lassen würde. Dann fuhr ich auf die Stadt vor mir zu. Ich war fast schon in der Nähe des anderen Steges, da wurde mir bewusst, dass ich immer noch nackt war. So konnte ich nicht an Land, zumindest nicht hier. Ich sah nach rechts und links, sah aber nur Felsenküste. Hier würde ich zu sehr auffallen, das war mir klar. Ich drehte das Boot und fuhr die Küste entlang. Nach gut 2 km sah ich einen Strand mit Hotelkomplex dahinter. Das war ideal. Ich könnte das Boot ankern und dann an Land schwimmen. Mit etwas Glück würde mich in den Morgenstunden keiner bemerken und ich könnte mir ein Handtuch ergattern. Vielleicht war auch ein Bademantel und eine Dusche drin. Ich wartete noch etwas und schwamm dann los. Am Strand täte ich so, als wenn ich die morgendliche Stille genutzt hätte, um nackt schwimmen zu gehen. Mein Plan war es gewesen, zügig die 300m zu schwimmen, aus dem Wasser zu kommen, mir ein Handtuch zu schnappen und dann mir im Hotel ein paar Sachen zusammen zu klauen. Danach wollte ich mich zum Kloster durchschlagen. Da würde ich den Rest meines Abitur machen und mich dann zu meiner Oma absetzen. Die dem Okkulten zugetan Frau war meinem Vater immer peinlich, weshalb ich sie auch nur einmal im Jahr besuchen durfte. So zumindest mein Plan, den ich mir auf dem Boot zurecht legte. Er scheiterte schon auf den ersten 150 Metern schwimmen. Als ich endlich am ...