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Thao 24
Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
25. Lena trifft Karl „Mann! Du bist doch bescheuert!" Lena riss sich den Helm vom Kopf und boxte der großen, blonden Frau auf den Oberarm. „Dir haben sie doch sowas von ins Hirn geschissen! Bring dich doch alleine um, du Kuh!" Sie wurde bleich, als sie den Jungen entdeckte, der auf der Flussbegrenzungsmauer saß und zu ihr herüber blickte. Langsam kam sie heran. Der Junge sah wieder auf den Fluss hinunter, der unter ihm vorbeizog. Hier hatte alles begonnen. Er spann den Faden unaufhaltsam weiter, bis er an die Stelle kam, wo er zumindest für seinen Freund Simon ein Ende gefunden hatte. „Wenn er und Thao hier nicht an dieser Stelle ..." „Karl?" Er blickte zu Lena hoch, die ihm ihre Hand reichte. Die Sonne stand schon tief, es würde nicht mehr lange hell bleiben. Er musste blinzeln, als er sie begrüßte. Der Junge hatte ein paar Zeitungen auf den Steinen ausgebreitet. Lena zögerte nicht lange und setzte sich zu ihm. Er wollte gerade das Gespräch beginnen, doch kam sie ihm zuvor. „Karl, es tut mir leid um Simon. Wirklich." Sie sah ihm in die Augen, vielleicht, damit er ihr Glauben schenkte. Er aber wandte sich von ihr ab, blickte starr zwischen seinen Beinen hinunter auf das träge vorbeiziehende Wasser. „Ich weiß nicht, was du von mir willst, Karl. Aber die Bekloppte da drüben hat gemeint, es würde uns beiden besser gehen, wenn wir miteinander reden." Karl drehte sich um und blickte Xena an, die an ihrem schwarzen Motorrad lehnte und vor sich ...
... hinstarrte. „Die Bekloppte da ist ne gute Freundin von mir." Lena legte ihren Kopf schief. „Aber nicht meine." Karl hob seinen Kopf und sah sie jetzt eindringlich an. „Warum hast du mit ihm geschlafen, Lena! Weshalb denn, verdammt noch mal?" Lena wurde bleich. „Scheiße noch mal! Warum machst du mich jetzt dumm an, Karl? Ich dachte, wir wären hier, um miteinander zu reden? Wenn das jetzt aber ne Anklage wird, gehe ich wieder. Kapiert?" Sie meinte es ernst. Karl wandte sich neuerlich von ihr ab und sah wieder auf das Wasser hinunter. „Tut mir leid." „Mir auch, Karl!" „Lena! Bitte!" Das dünne Mädchen zeigte Anstalten, aufzustehen. Karl sah zu ihr hoch. Er wollte nicht, dass sie ging. „Hey! Setz dich bitte wieder hin, Lena!" „Karl, was willst du von mir hören? Dass ich ihm nichts anderes geben konnte? Dass ich versucht habe, mich mit meiner Muschi von ihm freizukaufen? Fuck, Mann! Ich dachte, das wäre alles gewesen, was er von mir wollte. Ich kenn das nämlich nicht anders und es war kein Problem für mich. Ich habe gehofft, er würde sich danach endlich aus meinem Leben verpissen." Lena blickte dem Jungen ins Gesicht. Sie musste sich abwenden, er weinte. „Er war mein Freund." Das Mädchen schüttelte den Kopf. „Es war jemand, von dem du geglaubt hast, dass er dein Freund ist, Karl. Sorry. Aber Simon war jemand, der sich vor allem mit sich selbst beschäftigt hat." Wut stieg in ihm auf. Warum sprach sie nur so über ihn? „So wie ...