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Thao 24
Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... Oberschenkel. Sie war erleichtert. „Weißt du, ich bin so eine kranke Alte. Du hättest mich sehen sollen. Ich bin so ein Freak. Mir tut Günter so leid, er war so lieb zu mir." „Ihr schafft das, Xena! Gib nicht auf! Der wartet und hat Geduld. Du hast es doch selbst gesagt, oder nicht?" Xena nickte und wandte sich der Punkerin langsam wieder zu. Kurz wischte sie sich noch einmal mit dem Lederärmel über die Augen, dann machte sie sich mit einem tiefen Stoßseufzer Luft. „Weißt du was? Genau das macht mich noch mehr fertig! Es hilft mir nicht, dass er darauf hofft. Ich kann ihm da doch nichts versprechen. Weißt du, was ich meine? Wie kann ich ihn auf etwas warten lassen, wenn ich selbst nicht weiß, ob ich damit jemals wieder klarkommen kann. Thao, ich muss mich einweisen lassen, so mag ich nicht mehr weitermachen." Die Punkerin lächelte. „Na und? Selbst wenn! Du bist sicher nicht die Erste, der dort geholfen wird und sicher auch nicht die Letzte. Vielleicht können dir die Pfleger dort ja zeigen, wie man ne Zwangsjacke anlegt? Kann in unserem Job sicher hilfreich sein." Xena merkte auf und sah sie erstaunt an. „Unserem Job?" Thao war verblüfft. Scheiße! Sie hatte sich verplappert. „Naja, schließlich mache ich ja Karlchen auch ab und an die Herrin." Xena nickte. Stimmt, daran hatte sie nicht gedacht. „Ich weiß nicht mehr weiter, Thao. Es kann doch nicht sein, dass ich nur noch meine Erfüllung darin finde, Menschen für Geld zu quälen, oder? Das ...
... darf doch nicht alles in meinem Leben sein. Ich komme da irgendwann nicht mehr raus, Thao." Thao dachte an ihr eigenes Verlangen. Sie wusste genau, was Xena meinte. „Willst du das denn?" Xena nickte zu ihrer Überraschung. „Manchmal wünsche ich mir, einfach anders zu sein, Thao. So wie andere Frauen, weißt du? Ganz normal mit Mann und Kind. Zufrieden und ohne das Verlangen, jemanden erniedrigen und quälen zu wollen. So ganz lieb, verstehst du?" Thao schüttelte den Kopf. „Nee. Weiß ich nicht. Ich glaube, dass auch die meisten normalen Frauen ziemlich viel Dreck in sich tragen. Mach dir da keine Illusionen, Xena. Mensch bleibt Mensch. Normalität ist Statistik. Nicht mehr." Xena blickte die Punkerin nachdenklich an. „Für so ne junge Göre kannst aber ziemlich klugscheißen." Thao grinste breit. „Geht´s dir besser?" Xena wischte sich noch einmal durch ihr Gesicht, nickte aber schließlich. „Geht schon. Bin eine ganz schön sentimentale Kuh, was?" Thao klopfte ihr auf die Schulter. „Irgendwann musst du es jemandem erzählen. Da wirst nicht drum herumkommen, Xena." Die große Blondine nickte, doch genau das wollte und konnte sie nicht. Thao erinnerte sich an eine Andeutung der Domina. Mehrere Jungen hatten sich tagelang das von Xena genommen, was sie wollten. Es klopfte an der Tür. „Kann ich reinkommen?" Thao sah Xena fragend an, die nickte nur und wischte sich nochmals durchs Gesicht. „Ja. Alles gut, Süßer." Karl öffnete vorsichtig ...