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Thao 24
Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... die Tür. Als er Xena erblickte, glaubte er, einem Trugbild aufzusitzen. Er war regelrecht geschockt, auch er hatte die gemeinsame Freundin so noch nie gesehen. Er zögerte, ihr Zustand sprach Bände, es musste ihr also wirklich schlecht gehen. Xena stand auf und kam ihm entgegen. Er öffnete seine Arme, umarmte sie und spürte, dass sie mit sich kämpfte. Sie war bemüht um ihre Fassung, nie hätte er gedacht, dass die große Blondine sich so verletzlich zeigen würde. Thao blickte zwischen den beiden hin und her. „Ich gehe ins Bad, okay? Komm gleich wieder." Xena sah ihr etwas hilflos hinterher, Karl spürte ihre Unsicherheit. „Komm! Kannst mir beim Frühstück machen helfen, okay?" „Ja, okay." Sie folgte ihm in die Küche und stellte sich neben den Jungen an die Anrichte. „Ich habe euch jetzt den Tag versaut, oder?" Karl öffnete den Kühlschrank und kramte Wurst und Käsepackungen, Butter, Gurken und einige andere Lebensmittel daraus hervor. „Magst Eier?" Xena lächelte. „Ja. Gerne." Er drehte sich zu ihr um und deutete auf die Packungen. „Packst du die Sachen aufs Tablett? Ich decke derweil den Tisch." Er holte Teller, Untertassen und Tassen aus einem der Hängeschränke und grinste. „Weißt du, wie spät es ist?" Xena sah auf die Uhr. „Noch nicht ganz elf vorbei." Karl lächelte ihr zu, als er, mit dem Geschirr in seinen Händen, an ihr vorbeiging. „Woher soll ich es also jetzt schon wissen?" Sie kapierte nicht. „Was meinst denn ...
... jetzt?" „Na, ob du uns den Tag versaut hast." Sie lachte und sah dem Jungen hinterher. Langsam ging es ihr wieder besser. „Darf ich neugierig sein und dich fragen, was los ist?" Xenas Züge wurden wieder hart. Sie beobachtete ihn, als er eine Schublade öffnete und Besteck daraus hervorholte. „Du, Karl, ich habe mich schon bei Thao ausgekotzt. Ich möchte dich nicht auch noch mit meinem Mist belasten." „Wäre mir ganz recht, wenn du es trotzdem machst. Sonst muss mir das Thao später alles erzählen und die vergisst nachher noch die Hälfte." Karls Worte brachten Xena zum Lächeln. Sie deutete auf den Besteckkasten und ließ sich von ihm ein scharfes Messer geben. Geschickt schälte sie eine Gurke und schnitt sie in Scheiben. „Es ist wegen Günter. Wenn er mich auf eine gewisse Art und Weise berührt, löst das bei mir Panikattacken aus. Ich werde aber auch aggressiv dabei. Es ist sehr schwer, das in Worte zu fassen." Der Junge blickte sie nachdenklich an. „Und das geht dir bei jedem Kerl so?" Sie wusste es nicht und hob die Achseln. „Ich habe keine Ahnung." „Liebst du Günter?" Xena wich seinem Blick aus. „Er ist nett." Karl schüttelte seinen Kopf. „Jetzt sag schon. Liebst du ihn?" Sie wusste darauf keine Antwort. „Du weißt es nicht, oder?" Sie verneinte. „Vermisst du ihn, wenn du ihn längere Zeit nicht gesehen hast?" Sie sah auf ihre Füße hinunter. „Es war bescheuert, Xena, sich auf ihn einzulassen." Er ging an ihr vorbei, ...